- Unsere Autorin litt lange unter extremen unerklärlichen Rückenschmerzen
- Erst mit 28 Jahren erfuhr sie, dass sie Skoliose hat
- Schmerzmittel halfen kaum – sie musste einen ganz anderen Weg gehen
Rückenschmerzen? Die hat doch jeder mal – dachte ich zumindest. Bis mir vor vier Jahren ein Arzt nach einem kurzen Blick auf meine Wirbelsäule erklärte: Die ist krumm und schief. Das war mir neu. 28 Jahre lang lebte ich schon unbemerkt mit Skoliose. Von einer Skoliose spricht man, wenn die Wirbelsäule verdreht wächst. „Hätte man das nicht schon früher erkennen müssen?“, dachte ich damals. Und: „Wie bekomme ich das jetzt in den Griff?“
Wieso wird Skoliose bei so vielen Menschen – wie auch bei mir – erst spät erkannt? „Bisher gibt es noch keine regulären orthopädischen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern“, sagt Anika Spira, Referentin für Öffentlichkeits- und Grundlagenarbeit im Bundesverband Skoliose. „Gerade in der Phase, in der man im Wachstum ist und Kinder sich entwickeln, wäre es sehr wichtig, solche Untersuchungen einzuführen.“ Damit könnte man Beschwerden vorbeugen. Und dann? Ich musste erst herausfinden, was mir gegen die Rückenschmerzen hilft. Eins war klar: Ich muss aktiv werden. Wie mir das gelang und was unsere Expertin rät, lesen Sie hier.





