• Toxische Familienmuster schaden allen Beteiligten – über Generationen
  • Eine Familientherapeutin warnt vor häufigen, oft unbewussten Fehlern
  • Sie gibt Eltern einfache Fragen an die Hand, die helfen können

Perfekte Eltern gibt es nicht, trotzdem verfolgen viele frisch gebackene Mütter und Väter dieses Ideal bei der Kindererziehung. Ein häufiger Vorsatz dabei: alles anders machen als die eigenen Eltern damals. Den Spruch „Du bist schon genau wie deine Mutter“ hört schließlich niemand gerne. Oft scheitere dieser Plan aber an zwei wesentlichen Punkten, sagt die Familientherapeutin und Autorin Carina Thiemann.

Sie begleitet Familien dabei, alte toxische Verhaltensmuster der Familie zu erkennen und den Kreislauf zu durchbrechen. Nicht nur in ihrem Buch „Kindheit ohne Gepäck“ gibt sie eine praktische Anleitung für dieses sogenannte Cycle Breaking. Auch hier im Interview erklärt sie, wie Eltern Negatives nicht unbewusst über die Erziehung an die Kinder weitergeben, welche Prägung sie in Deutschland bei besonders vielen Familien beobachtet und welche vier Leitfragen sie Eltern empfiehlt.

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