Für eine Befruchtung genügt eine einzige Eizelle. Mädchen kommen mit rund einer Million von ihnen zur Welt. Klingt nach einer einfachen Rechnung. Doch der Vorrat schwindet im Laufe des Lebens. Bis zur Pubertät sind im Schnitt noch 400.000 übrig, mit Mitte 30 noch rund 100.000. Mit der sinkenden Anzahl wird die Qualität der einzelnen Eizellen immer wichtiger.
Doch um schwanger zu werden, braucht es mehr als nur gesunde Eizellen. Ein regelmäßiger Eisprung, ein stabiles Hormongleichgewicht und eine Gebärmutter, die bereit für eine Einnistung des befruchteten Eis ist: all diese Faktoren können durch die Ernährung und den allgemeinen Lebensstil beeinflusst werden – sowohl positiv als auch negativ.
Welche Ernährungsform die Fruchtbarkeit erhöht, welcher Nährstoff bei einer geplanten Schwangerschaft unverzichtbar ist und welcher Faktor oft unterschätzt wird, erklärt Dr. Matthias Riedl, Ernährungsmediziner und ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg.






