• Britta Scheufens erleidet nach der Geburt ihrer Tochter eine schwere postpartale Depression
  • Mit Unterstützung von Familie, Medizin und Therapie findet sie langsam zurück ins Leben
  • Heute berät sie betroffene Frauen – ihre Tipps teilt sie hier

Als sie das Krankenhaus nach der Geburt ihrer Tochter verlässt, bricht für Britta Scheufens eine Welt zusammen. „Ich hatte das Gefühl, ich falle in ein tiefes Loch“, sagt die heute 42-Jährige. Das Baby, ein Wunschkind, ist gesund und hat die komplizierte Geburt heil überstanden. Doch die ersehnte Erleichterung und Freude bleiben aus. Stattdessen überfallen Britta, als sie mit dem Neugeborenen nach Hause geht, Erschöpfung, Überforderung und eine tiefe Verzweiflung.

„Ich habe nur geweint, nicht geschlafen und konnte mich nicht um das Kind kümmern“, sagt die Aachenerin. Die Verantwortung für das Baby lastet schwer auf ihr. Für eine Frau, die ihr Leben zuvor perfekt im Griff hatte und erfolgreich ihren Alltag und Beruf meisterte, war dieser Kontrollverlust verheerend. „Das Kind bestimmt das Leben, den Rhythmus, den Schlaf, alles – damit konnte ich überhaupt nicht umgehen.“ Was sie beschreibt, sind Symptome einer postpartalen Depression (PPD). Und mit der ist Britta bei Weitem nicht allein. Hier erzählt sie, was ihr geholfen hat und was sie anderen Müttern rät.

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