• Viele Menschen mit ADHS nehmen Medikamente wie Ritalin ein
  • Bei einigen Betroffenen kann die Wirkung dieser Medikamente im Laufe der Zeit nachlassen
  • Ein Experte erklärt, was dahinter stecken kann und was man unternehmen sollte

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (kurz ADHS genannt) ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter und kann bis ins Erwachsenenalter andauern. Gegen die Symptome werden oft Präparate mit dem Wirkstoff Methylphenidat (z.B. Ritalin, Medikinet) verschrieben.

Allerdings kann es passieren, dass die Wirkung der Medikamente irgendwann nachlässt. Noch schlimmer ist der gefürchtete Rebound-Effekt, bei dem sich die ADHS-Symptome sogar verstärken. In diesen Fällen muss das Therapiekonzept neu überdacht werden: Dr. Oliver Hennig, Leiter der Zentralambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, klärt auf über Gewöhnungseffekte und Fehldiagnosen und was Betroffene keinesfalls tun sollten.

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