- Für Franziska Burkhardt ist Mutterschaft keine Erfüllung, sondern eine Belastung
- Viele Mütter fühlen sich ähnlich, manche bereuen es sogar, Mutter geworden zu sein
- Dieses Phänomen wird als Regretting Motherhood bezeichnet – eine Soziologin klärt auf
Franziska Burkhardt träumte seit jeher von einer kleinen Familie – zwei Kinder, am besten vor ihrem 30. Geburtstag. Muttersein war für sie die Vorstellung von purem Glück. „Ich habe damit immer so eine Art Wohlgefühl und Glückseligkeit verbunden“, erzählt die 39-Jährige heute.
Heute ist sie Mutter einer Tochter, doch Glückseligkeit erlebt sie nicht. Stattdessen bereut sie rückblickend die Entscheidung für ein Kind. „Es erfüllt mich einfach nicht“, sagt sie. Mit diesem Gefühl ist sie nicht allein. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov würden 19 Prozent der Mütter kein Kind bekommen, wenn sie sich noch einmal entscheiden könnten. Woran liegt das?






