• Ein Herzinfarkt mit 58? Michael Höck konnte es selbst kaum glauben
  • Heute weiß er: Er hatte schon kurz vorher Symptome, die er beiseite schob
  • Wie er die Krise durchstand und was er heute anders macht

Als Michael Höck an einem Montagmorgen wie gewohnt mit dem Rad zur Arbeit fährt, spürt er, dass an diesem Tag etwas anders ist. Er hat ein ungewohntes Druckgefühl im Brustkorb. Auch in der Nacht hatte er schon schlecht geschlafen. „Ich hatte so ein beklemmendes Gefühl, das ich nicht kannte“, erinnert sich der 58‑Jährige. „Es fühlte sich an wie Sodbrennen, tief im Brustbein.“

Der erfahrene Intensivpfleger arbeitet in der Arbeitsmedizin eines großen Pharmakonzerns. Er kennt sich mit Krankheiten aus, auch mit akuten Notfällen. Doch dass dieses diffuse Unwohlsein wenige Minuten später ein akuter Herzinfarkt sein würde, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Denn: Nur weil er bei der Arbeit medizinische Geräte um sich hat und instinktiv richtig handelt, wird er rechtzeitig behandelt.

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