• Sylke und Charice leiden beide an Lipödem, einer chronischen Fettverteilungsstörung.
  • Der Weg zur Diagnose ist lang, Ärzte erkennen die Krankheit zunächst nicht und empfehlen Sport und Diäten.
  • Mutter und Tochter entscheiden sich für eine OP in Form einer Fettabsaugung. Hier erzählen sie, wie es ihnen heute geht.

„Du willst dir doch nur günstig das Fett absaugen lassen.“ Diesen Satz haben auch Charice (55) und Sylke (29) schon oft gehört. Mutter und Tochter haben Lipödem, eine chronische Erkrankung, die das Leben massiv einschränken kann. Die Diagnose für die fortschreitende Fettverteilungsstörung kommt oft spät – wenn überhaupt. Auch die beiden Frauen aus Ingolstadt kennen diesen Kampf nur zu gut.

Bei Sylke wird das Lipödem erst im dritten Stadium diagnostiziert – dem schwersten. Charice ist sportlich, schlank – und trotzdem vergeht kein Tag ohne Schmerzen. Ihre Diagnose: Stadium I. „Mit unserer Geschichte wollen wir anderen Mut machen und die Bandbreite der Krankheit zeigen“, erzählen die beiden, die als „Lipomaedls“ auch in den Sozialen Medien unterwegs sind. „Es geht nicht um Übergewicht. Auch sportliche Frauen können betroffen sein. Selbst mit 50 oder 60 ist es nicht zu spät, sich untersuchen zu lassen.“

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