• Lebensmittel mit Bio-Siegel geben beim Kaufen vielen ein gutes Gefühl
  • Aber kauft man sich durch diese Wahl immer auch eine gesündere Ernährung ein?
  • Eine Top-Expertin verrät, wo Bio-Lebensmittel etwas bringen und wo sich sparen lässt

Beim Rundgang durch den Supermarkt oder Discounter greifen viele Menschen gern zu Produkten, die mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet sind. Auch ohne vielleicht genau den Hintergrund und Einzelheiten zu kennen, signalisiert das grüne Label auf Produkten doch irgendwie: Hier kannst du mit gutem Gewissen zugreifen. Die Nachfrage hat auch die Lebensmittelindustrie erkannt und platziert verstärkt Waren mit Bio-Siegel im Sortiment. Aber lohnt sich der oft deutliche Aufpreis gegenüber herkömmlichen Produkten überhaupt? Kann man in jedem Fall von einer gesünderen Ernährung ausgehen, wenn man beim Wocheneinkauf überwiegend auf ausgewiesene Bio-Produkte setzt?

Nicht unbedingt, meint zumindest Prof. Dr. Dr. Karin Michels. Die weltweit anerkannte Wissenschaftlerin im Bereich Ernährungsepidemiologie hat zahlreiche Studien auf diesem Gebiet durchgeführt und vor kurzem das Buch „Die Ernährungsgerade. Der kurze Weg zum langen Leben“ (C. H. Beck, 22 Euro) veröffentlicht. Ihr Spezialgebiet ist die Prävention und die Frage nach dem Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit des Menschen.

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