Ashwagandha wurde schon eingesetzt, bevor die Menschheit Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen erfunden hat. In der ayurvedischen Lehre Indiens ist die Heilpflanze seit über 3000 Jahren als Heilmittel bekannt. Derzeit erlebt Ashwagandha in vielen westlichen Ländern einen regelrechten Hype, weil sie auf Social Media von vielen Influencern als Wundermittel angepriesen wird. Dabei gibt es kaum ein Leiden, gegen das die Heilpflanze nicht helfen soll – angefangen bei Stress, Schlafstörungen über Haarausfall bis hin zu Unfruchtbarkeit und Alzheimer.
Doch wie sinnvoll ist die Einnahme von Ashwagandha wirklich? Und warum warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) davor? Dr. Sabine Weber, Fachärztin für Innere Medizin und Privatdozentin, forscht an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München und beschäftigt sich mit medikamentös-toxischen Leberschäden. Die Expertin hat bereits Erkenntnisse zu „Leberschäden unter Ashwagandha“ veröffentlicht und erklärt hier, was man zur Heilpflanze wissen muss und welche Nebenwirkungen bei der Einnahme drohen.






