- Viele Menschen in Deutschland greifen regelmäßig zu Schmerzmitteln
- Ibuprofen und Paracetamol können aber in manchen Fällen ab bestimmter Menge zu Nebenwirkungen führen
- Ein Mediziner beantwortet die wichtigsten Fragen und verrät, ob man beide Schmerzmittel auch kombinieren kann
Der Schädel brummt, der Rücken zwickt – wenn es irgendwo weh tut, greifen viele Menschen zu Schmerzmitteln. Schätzungen zufolge nehmen in Deutschland 1,9 Millionen Menschen täglich Schmerzmittel ein. Besonders Paracetamol und Ibuprofen sind billig und überall verfügbar: Für rund zwei bis fünf Euro kriegt man eine Packung niedrig dosiert auch ohne Rezept in der Apotheke.
Paracetamol senkt leichte Schmerzen und Fieber. Ibuprofen wirkt gegen Kopf-, Zahn-, Gelenk- oder Regelschmerzen. Im Gegensatz zu Paracetamol hat Ibuprofen eine entzündungshemmende Wirkung. Doch die Medikamente können auch zu schweren Nebenwirkungen führen. Wie regelmäßig darf man die Tabletten nehmen? Welche Vor- und Nachteile hat es, die Wirkstoffe zu kombinieren? Winfried Meißner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Jena und Schmerztherapeut, hat die wichtigsten Antworten.





