- Kindesmissbrauch ist für Eltern oft schwer zu erkennen, vor allem wenn die Täter aus dem privaten Umfeld kommen
- Dabei gibt es einige Anzeichen, bei denen Eltern hellhörig werden sollten
- Welche das sind und was Sie bei einem Verdacht tun können
Es passiert jeden Tag. Überall. In Familien, in Sportvereinen, im Netz – oft bleibt Kindesmissbrauch jahrelang unentdeckt. In Frankreich steht ein Chirurg im Verdacht, fast 300 Kinder jahrzehntelang missbraucht zu haben. Zeitgleich hebt Europol eine globale Plattform mit kinderpornografischem Material aus dem Netz, fast zwei Millionen Nutzer sind registriert. Auch in Deutschland zeigt sich ein bedrückendes Bild.
Laut aktueller Statistik des BKA wurden 2024 insgesamt 16.354 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern erfasst. Von den Tatverdächtigen sind die meisten männlich, der Großteil der Opfer ist weiblich. Fachleute gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Auch die Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung von kinderpornografischen Inhalten ist ein großes Problem und hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Warum bleiben so viele Taten unentdeckt? Wie gehen Täter vor und wie sollte bei einem Verdacht gehandelt werden?






