Vorwerk hat in Berlin offiziell den Thermomix TM7 vorgestellt, die neueste Generation seines multifunktionalen Küchenhelfers. Das Gerät bringt zahlreiche technische Neuerungen mit sich und ist ab sofort für 1549 Euro vorbestellbar*. Die Auslieferung beginnt in der zweiten Aprilwoche.
Der Thermomix TM7 ist nicht nur eine Weiterentwicklung seines Vorgängers TM6, sondern setzt mit neuen Funktionen und einem erweiterten digitalen Ökosystem neue Maßstäbe in der Küchentechnologie. Das Gerät integriert sich tief in die Rezeptplattform Cookidoo und ermöglicht durch ein neues Plattform-Konzept regelmäßige Software-Updates und zukünftige KI-Erweiterungen.
Neuer Thermomix TM7: Das sind die neuen Funktionen
Dabei wurde der Funktionsumfang im Vergleich zu Vorgängerversionen nicht reduziert. Vorwerk fügte ausschließlich neue Funktionen und Verbesserungen zu seinem beliebten Küchenhelfer hinzu. Während das Mixmesser des TM7 unverändert bleibt, erhielten alle anderen Komponenten eine grundlegend Überarbeitung:
- Größeres 10-Zoll-Touch-Display: deutlich verbesserte Lesbarkeit und eine intuitive Bedienung, ähnlich der eines Tablets.
- Leiserer Motor: Der neue Vorwerk-Synchronmotor arbeitet mit 500 Watt und erreicht Drehzahlen von 40 bis 10.700 Umdrehungen pro Minute. Die Lautstärke wurde signifikant reduziert – auf Stufe 1 beträgt sie nur noch 30 dB(A). Beim TM6 betrug sie 63 dB(A).
- Erweiterte Waagenfunktion: Die integrierte Waage kann nun bis 3000 Gramm messen und auch negative Werte anzeigen.
- „Offenes Kochen“-Modus: neue Zubereitungsmöglichkeiten durch das Garen ohne aufgesetzten Deckel.
- Optimiertes Heizsystem: mit einer Leistung von 1000 Watt, einer maximalen Temperatur von 120 Grad und verbesserten Temperatursensoren.
- Erweiterter Varoma-Behälter: Die rechteckige Form bietet 45 Prozent mehr Volumen für schonendes Dampfgaren. Der Aufsatz Varoma wurde zudem vergrößert und fasst nun bis zu 6,8 Liter Volumen. Ein durchlässiger Einlegeboden ist weiterhin enthalten, wodurch Nutzer leichter größere Portionen zubereiten, dampfgaren oder etwa Spargel zubereiten können.
- Nachhaltigere Materialien: Das Gehäuse besteht zu 30 Prozent aus recyceltem Kunststoff.
- Modulares Plattform-Design: ermöglicht zukünftige Erweiterungen wie eine Sprachsteuerung und einen KI-gestützten Kochassistenten.

- Neue Spatel-Form: Der mitgelieferte Spatel wurde an die Form des Kochbehälters angepasst, was das Umrühren und Auskratzen erleichtert. Zudem kann er so auf der Küchenoberfläche abgelegt werden, dass diese nicht schmutzig wird. Der Spatel kann außerdem das Messer an der Unterseite des Kochbehälters lösen.
- Optimiertes Bedienmodul: Das Bedienmodul ist nun flacher und lässt sich nach Abnahme des Kochbehälters leichter verstauen. Eine am Boden montierte Rolle ermöglicht ein einfacheres Verschieben des Geräts.
- Eingebaute Reinigungsfunktion: Der TM7 verfügt über eine automatische Reinigungsfunktion. Zudem können Nutzer die Schalung des Kochbehälters nun über einen einfachen Mechanismus an der Seite des Behälters lösen, um den Edelstahl-Einsatz separat in den Geschirrspüler zu geben.
- Neue Farbgebung: Der TM7 ist in mattem Schwarz gehalten, was Fingerabdrücke weniger sichtbar macht. Eine Umfrage während der Entwicklung ergab, dass sich 50 Prozent der Nutzer für ein schwarzes Gehäuse aussprachen, was dem aktuellen Trend in der Küchengestaltung entspricht. Das Gehäuse des Kochbehälters verfügt zudem über ein dezentes Fischgrätenmuster, das ebenfalls Fingerabdrücke reduziert. Die schwarze Farbe ermöglicht eine umweltfreundlichere Gestaltung mit rund 30 Prozent recycelten Materialien.

- Kein Messbecher mehr: Der TM7 misst Mengen automatisch mit, weshalb der klassische Messbecher entfällt.
- Kein Spritzschutz nötig: Dank des neuen Designs entfällt ein separater Spritzschutz.
- Kochgefäß in gleicher Größe: Alle bekannten Rezepte behalten ihre Gültigkeit, da das Mischverhältnis unverändert bleibt.
- Keine Kühlfunktion: Der TM7 bleibt ein reines Kochgerät ohne Kühlmöglichkeit.
- Integration mit der Thermomix-App: Rezepte können nun direkt vom Handy ins Gerät importiert werden. Zudem informiert die App jederzeit über den Fortschritt oder gibt Handlungsaufforderungen.
- Dreifach getestete Guided Cooking-Rezepte: Alle neuen Rezepte werden vor Veröffentlichung dreifach geprüft.
- Notizfunktion zurück: Der TM7 bringt die Möglichkeit zurück, während des Kochens Notizen zu erstellen.
- Visuelle Anleitung auf dem Bildschirm: Arbeitsgänge werden beispielhaft mit Fotos dargestellt. Zudem wird angezeigt, welche Aktionen am Gerät erforderlich sind.
- Browning-Modus jetzt frei verfügbar: Der Modus ist nun außerhalb des Guided Cooking in mehreren Stufen wählbar.
- Sicherheitsfunktion: Wenn der Deckel des Geräts abgenommen wird, stoppt der Garvorgang automatisch. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle und trägt zur Sicherheit bei.
50 Jahre Thermomix – Die Entwicklungen
1971: Einführung des ersten Thermomix Modells VM 2000.
1980: Vorstellung des Thermomix TM3000 mit erweiterten Funktionen.
1996: Einführung des TM21 mit integrierter Waage.
2004: Der TM31 wird eingeführt – eines der meistverkauften Modelle.
2014: Der TM5 bringt erstmals ein digitales Touch-Display.
2019: Vorstellung des TM6 mit Internetanbindung und Guided Cooking.
2025: Der TM7 setzt auf Nachhaltigkeit, leises Arbeiten und kündigt KI-Integration an. Die Entwicklung des TM7 dauerte drei Jahre, und Vorwerk investierte 173 Millionen Euro in die Produktentwicklung.
Wo wird der Thermomix TM7 hergestellt?
Der Motor des TM7 wird in Wuppertal gefertigt, während die Gesamtmontage hauptsächlich in Frankreich erfolgt. Das Mixmesser stammt aus Solingen und ist das einzige Bauteil, das seit der Einführung des Thermomix nahezu unverändert geblieben ist. Mit der Einführung des TM7 verabschiedet sich Vorwerk gleichzeitig vom Vorgängermodell TM6. Kunden, die 2025 einen TM6 bestellt, aber noch nicht erhalten haben, können ihre Bestellung auf den TM7 umstellen lassen.

FAQ: Wichtige Fragen und Antworten zum Thermomix TM7
Wofür kann der Thermomix TM7 genutzt werden?
Der Thermomix TM7 vereint zahlreiche Küchenfunktionen. Er kann schneiden, rühren, mixen, mahlen, wiegen, dampfgaren, anbraten und vieles mehr. Die Kombination mit Cookidoo ermöglicht ein präzises und automatisiertes Kocherlebnis. Zudem ist es möglich, beim Kochvorgang einzelne Zutaten wegzulassen, was insbesondere für Allergiker oder Menschen mit speziellen Ernährungsbedürfnissen hilfreich ist.
Welche Verbesserungen gibt es bei der Lautstärke?
Der neue Motor arbeitet deutlich leiser als der des TM6. Bei Stufe 1 beträgt die Lautstärke nur noch 30 dB(A) statt 63 dB(A), bei Stufe 4,5 nur noch 50 dB(A) statt 75 dB(A).
Was ist das „Offene Kochen“-Feature?
Dieses Feature erlaubt es, Zutaten bei bis zu 100 Grad ohne aufgesetzten Deckel zu garen – ideal für das Reduzieren von Saucen oder das Schmoren von Speisen.
Firmenprofil: Vorwerk SE & Co. KG
Gründung: 1883
Sitz: Wuppertal, Deutschland
Geschäftsbereiche: Haushaltsgeräte (Thermomix, Kobold Staubsauger), Direktvertrieb
Mitarbeiter: Über 12.000 weltweit
Umsatz: 3,2 Milliarden Euro (Stand 2024)
Vertrieb: Direktvertrieb mit mehr als 116.000 Beraterinnen und Beratern weltweit
Besonderheit: Enge Kundenbindung durch Direktvertrieb.
Wie unterscheidet sich der neue Varoma-Behälter vom Vorgänger?
Durch seine rechteckige Form hat er 45 Prozent mehr Volumen als der Varoma des TM6, wodurch größere Mengen an Lebensmitteln gleichzeitig dampfgegart werden können.
Kann der TM7 Software-Updates erhalten?
Ja. Dank des neuen Plattform-Designs können Software-Updates regelmäßig aufgespielt werden. In Zukunft sollen auch KI-gestützte Funktionen wie eine Sprachsteuerung hinzukommen.
Wird der TM6 weiterhin unterstützt?
Ja. Vorwerk wird den Thermomix TM6 ab Verkaufsstart des TM7 noch weitere zehn Jahre mit Software-Updates und Support versorgen.
Wann ist der Thermomix TM7 erhältlich?
Die Vorbestellung ist ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt in der zweiten Aprilwoche 2025. Hier finden Sie den neuen Thermomix im Vorwerk-Shop*.
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