• Schlafmasken gelten als Standardtherapie bei Schlafapnoe, für viele Patienten aber sind sie eine Qual
  • Mediziner bieten eine Alternative zur Maske an – den Zungenschrittmacher
  • Eine Betroffene berichtet, wie sie sich ihr Leben nach der OP verändert hat

Für Gudrun Lion waren die Nächte ein Graus. Nie schlief sie durch. Tagsüber war sie fix und fertig. Ihre Diagnose: „obstruktive Schlafapnoe“, eine Krankheit, die etwa vier Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Die Dunkelziffer gilt als extrem hoch. Diese Apnoe (Atempause) wird, so Experten, in der Regel von massivem Schnarchen begleitet. Meist wird eine Schlafmaske verordnet. Doch diese Apparatur ist für viele eine Zumutung. Für Gudrun Lion wurde sie zur unerträglichen Qual.

Schnarchen durch Schlafapnoe: Betroffene litt schwer unter Behandlung

„Es war einfach nur furchtbar“, so die Rentnerin aus Düsseldorf über das Schlafen mit der sogenannten CPAP-Maske (continuous positive airway pressure). Vor allem habe sie das Schlauchsystem in den Wahnsinn getrieben. „Ich bin Seitenschläferin. Aber das ging ja gar nicht mit diesem Schlauch.“ Von ihrem Ehemann habe sie sich nachts immer anhören müssen: „Mensch, bleib doch einfach mal ruhig liegen!“