Noch vor wenigen Jahren trank der deutsch-niederländische Autor und Wissenschaftsjournalist Bas Kast selbst regelmäßig ein Gläschen Wein – nie mehr und nie viel. In seinem Bestseller „Der Ernährungskompass“ witzelte er, dass man kompletten Alkoholverzicht gar als gesundheitsschädlich bezeichnen könnte.

Heute lebt der 53-Jährige abstinent, das Kapitel von damals ist überarbeitet, seinem Verhältnis zum Alkohol hat er ein Buch gewidmet („Warum ich keinen Alkohol mehr trinke“, C. Bertelsmann Verlag). Im Gespräch mit dieser Redaktion zeigt er sich selbstkritisch, erklärt seine Beweggründe, teilt gegen Influencer aus und warnt vor einem noch größeren „Killer“ in unserer Ernährung.

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Herr Kast, Sie leben und ernähren sich seit Jahren bewusst sehr gesund, aber ein Gläschen Wein gehörte auch bei Ihnen zum Feierabendritual. Nun also völlige Abstinenz und auch wissenschaftlich eine andere Sichtweise auf Alkohol. Wie kam es zu dem Sinneswandel?