Der ehemalige US-Präsident Joe Biden ist an Prostatakrebs erkrankt. Der Krebs soll sehr aggressiv sein und schnell voranschreiten. Joe Biden ist damit jedoch nicht allein. Allein in Deutschland gibt es laut dem Krebsinformationsdienst pro Jahr rund 65.000 Neuerkrankungen. Dabei gilt: Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden. Stichwort: Vorsorge. Vor allem ein Test gilt dabei als nützlich.
Der Wert des sogenannten prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut galt bei der Früherkennung von Prostatakrebs lange Zeit als überschätzt. Doch dieses Urteil ist überholt. Heute empfehlen Experten jedem Mann, den Basis-PSA-Wert im Alter von 45 oder 50 Jahren bestimmen zu lassen. Neue Daten einer Langzeitstudie zeigen jetzt, bei welchen Werten Männer durchatmen können.
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Laut einer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) geleiteten Langzeitstudie aber ist diese Untersuchung als Screening-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs bei jungen Männern wenig geeignet. Sie könne sogar schaden. Aufgrund der geringen Sensitivität könnten sich Teilnehmer bei einem negativen Ergebnis in falscher Sicherheit wiegen. Die Sensitivität gibt an, zu wie viel Prozent ein Test bei tatsächlich Kranken die Krankheit auch erkennt. Darüber hinaus gebe es eine hohe Falsch-positiv-Rate, also auffällige Befunde ohne Krebserkrankung. Durch sie würden viele Männer unnötig in Angst versetzt und weitere Untersuchungen ausgelöst.




