Während dieser Text entstanden ist, wurden zwei Schokoriegel und ein Eis am Stiel verdrückt – schließlich braucht es zum Arbeiten doch Nervennahrung. Ausreden, weshalb die Gummibärchen und der Keks am Nachmittag vollkommen okay sein sollen, lassen sich viele finden. Aber warum naschen wir eigentlich so gern?
Unter anderem habe Naschen angelernte, psychologische Effekte, erklärt Constanze Lohse, Ernährungsmedizinerin aus Hamburg. „Süßigkeiten werden leider oft als Trost oder Belohnung eingesetzt – sowohl in der Kindheit als auch im Erwachsenenalter“, sagt sie. Man würde ja niemals einem Kind eine Zigarette schenken. Aber es mit etwas Zuckrigem zu trösten, werde tendenziell positiv assoziiert. Dabei sei es potenziell ähnlich schädlich.





