- ADHS kann sich bei Frauen anders äußern als bei Männern
- Bei Frauen bleibt die Störung leider oftmals unerkannt
- Experten erklären, wie man ADHS bei Frauen erkennt und behandelt
Nicht erst seit Eckart von Hirschhausens Bekenntnis, dass auch er ADHS hat, ist die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung in aller Munde. Denn: Wie Hirschhausen geht es vielen Erwachsenen. Insgesamt haben in Deutschland Schätzungen zufolge etwa zwei Millionen Erwachsene ADHS. Sieht man sich die Zahl der Diagnosen an, zeigt sich allerdings nicht nur im Kindes-, sondern auch noch im Erwachsenenalter ein merklicher Unterschied zwischen den Geschlechtern.
„Bei Mädchen und Frauen wird ADHS noch deutlich seltener entdeckt“, betont Hanna Christiansen, Leiterin der ADHS-Ambulanz für Erwachsene an der Philipps-Universität Marburg. Warum die Medizin Frauen allzu oft im Stich lässt, welche besonderen Symptome bei ihnen vorherrschen und weitere wichtige Fragen rund um das Thema, beantworten zwei Expertinnen hier.






