- Kaffeevollautomaten mahlen frische Kaffeebohnen und bieten per Knopfdruck Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato.
- Aromatischen Kaffee und eine gute Ausstattung bieten viele Modelle.
- In einem Test konnte sich unter anderem ein Kaffeevollautomat für unter 200 Euro behaupten.
Die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten nimmt zu. Das zeigen auch Zahlen von „Statista“: Im Jahr 2014 hatte der Anteil noch rund 12 Prozent betragen, für das Jahr 2022 waren es schon 24 Prozent. Die Auswahl an Kaffeevollautomaten ist dabei gefühlt so riesig wie ihre Preisspanne: Von 300 Euro bis mehreren Tausend Euro ist alles dabei. Doch sind teurere Geräte auch besser?
Höherpreisige Kaffeevollautomaten bieten in der Regel mehr Komfort und eine vielseitige Ausstattung. In Produkttests schneiden Luxus-Modelle von bekannten Herstellern wie DeLonghi oder Siemens tatsächlich am besten ab. In den Tests überzeugen aber auch mehrere Kaffeemaschinen unter 1000 Euro.
Beste Kaffeevollautomaten im Test: Diese gehören zu den Testsiegern
Verbrauchermagazine wie „IMTEST“, „Chip“ und „Computer Bild“ haben Kaffeevollautomaten geprüft. Die Kaffeemaschinen mussten sich dabei in verschiedenen Kategorien bewähren. Geprüft wurden unter anderem die Ausstattung, die Anwenderfreundlichkeit, der Geschmack der Kaffeekreationen und der Stromverbrauch. Wir haben uns die jeweiligen Testsieger genauer angeschaut:
Eine der besten Kaffeevollautomaten: Melitta Barista TS Smart

IMTEST hat die Melitta Barista TS Smart* mit einer Gesamtnote von 1,94 („Gut“) zum Testsieger unter fünf Kaffeevollautomaten gekürt. Das Modell überzeugte im Test vor allem durch seinen aromatischen Espresso mit feiner Crema, die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten und die komfortable Steuerung per App. Das Gerät ermöglicht Profile für bis zu acht Nutzer mit individuellen Einstellungen für Temperatur, Kaffee- und Wassermenge.
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Der Kaffeevollautomat von Melitta hat zwei separate Bohnenbehälter für unterschiedliche Kaffeesorten. Die „Bean Select“-Funktion wählt automatisch die passende Bohne für das gewünschte Getränk: Insgesamt sind 21 vorprogrammierte Spezialitäten von klassischem Espresso bis hin zu Flat White oder Latte Macchiato verfügbar.
Über die Hersteller-App lassen sich Getränke zudem individuell anpassen, Rezepte verwalten und Reinigungsprogramme starten. Das Gerät verfügt über einen leisen Kegelmahlwerk-Antrieb, eine automatische Reinigungs- und Entkalkungsfunktion und ein herausnehmbares Brühgruppenmodul für eine besonders einfache Pflege.
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Testsieger: Siemens Kaffeevollautomat EQ900 Plus ist „überragend“

Am Kaffeevollautomaten EQ 900 Plus TQ907FZ3 von Siemens* ist kaum etwas auszusetzen. So sehen das zumindest die Testexperten von „Computer Bild“, die 48 Kaffeevollautomaten unter die Lupe genommen haben. Die Gesamtnote von 1,2 („Sehr gut“) verdankt sich das Modell von Siemens unter anderem seinen vielen Einstellungsmöglichkeiten, seinem leisen Mahlwerk und der vollautomatischen Reinigung. Die Kaffeequalität beschreiben die Tester als „überragend“.
Der Kaffeevollautomat gehört preislich zu den Premium-Produkten und bietet einige technische Besonderheiten, etwa das duale Mahlwerk, das zwei verschiedene Bohnensorten gleichzeitig mahlen kann. Über das System „BaristaMode“ können Nutzer Einstellungen wie Brühtemperatur, Kaffeestärke und Milchmenge vornehmen. Ein weiteres Feature ist der „AutoMilk Clean“, ein automatisches Dampf-Reinigungssystem für die Milchleitung, das nach jeder Zubereitung aktiviert wird. Integriert sind zudem „Slow“- und „Cold-Brew“-Funktionen.
Der „EQ 900 Plus“-Kaffeevollautomat ermöglich zudem mehrere Benutzerprofile. Bis zu zehn individuelle Profile mit spezifischen Kaffeevorlieben lassen sich anlegen. Dank der WLAN-Funktion ist eine Steuerung des Automaten über die „Home Connect“-App möglich.
Kaffeevollautomat Xelsis Suprema von Saeco erhält im Test die Bestnote

Im Test des Verbraucherportals „Chip“ landet der Kaffeevollautomat SM8889/00 Xelsis Suprema von Saeco* auf dem ersten Platz und lässt 34 andere Modelle hinter sich. Es ist die einzige Kaffeemaschine, die im Test die Gesamtnote „Sehr gut“ (1,4) erhalten hat. Die Tester zeigen sich vom großen Touch-Display und den Einstellmöglichkeiten begeistert. Das Mahlwerk bestehte aus zwölf Stufen, allerdings stelle sich der Saeco Kaffeevollautomat auch automatisch auf den Röstgrad der Bohnen ein, schreibt „Chip“. Pluspunkte sammelt der Automat auch durch seine einfache Reinigung.
Mit bis zu acht Benutzerprofilen lassen sich auch hier individuelle Vorlieben wie Kaffeestärke oder Milchschaumkonsistenz speichern. Besonders praktisch ist die „LatteDuo“-Funktion, mit der sich zwei Milchgetränke gleichzeitig zubereiten lassen, sowie das „HygieSteam“-System zur automatisierten Reinigung der Milchleitungen. Dank des großzügigen Bohnenbehälters mit 450 Gramm Kapazität ist die „Xelsis Suprema“ auch für größere Haushalte oder Vieltrinker geeignet. Auch diese Maschine lässt sich per App steuern. Ein Nachteil aus dem Testurteil: Der Kaffeevollautomat nimmt viel Platz und könnte den Testern zufolge ein feineres Mahlwerk haben.
Preis-Leistungssieger: Kaffeevollautomat DeLonghi Magnifica S ECAM

Wer bei seinem Kaffeevollautomaten auf Schnickschnack verzichten möchte und sich eine einfache Ausstattung wünscht, kann auch ein günstigeres Modell wählen. In der Kategorie Preistipp empfiehlt „Chip“ den Kaffeeautomaten Magnifica S ECAM 22.110.B von DeLonghi*. Der Automat bietet den Testern zufolge weniger Komfort, überzeugt aber im Geschmack – hierfür erhält er die Spitzennote 1,3 („Sehr gut“). In dem Zusammenhang lobten die Prüfer auch das feine Kegelmahlwerk liegen, das in 13 Graden einstellbar ist.
Die „Magnifica S“ bietet individuelle Einstellungsmöglichkeiten für Kaffeestärke, Wassermenge und Temperatur. Praktisch ist die Möglichkeit, zwei Tassen Espresso gleichzeitig zu brühen. Der 1,8-Liter-Wassertank und der 250-Gramm-Bohnenbehälter bieten genügend Kapazität für mehrere Getränke ohne Nachfüllen.
Einer der besten günstigen Kaffeevollautomaten: Philips Serie 5400

Der Philips Serie 5400 Kaffeevollautomat* gehört ebenfalls zu den günstigeren Modellen, die sich in Produkttests behaupten konnten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis könne sich sehen lassen, schreibt „Computer Bild“. Dank seiner simplen Bedienung und Reinigung sowie dem „LatteGo“-Milchsystem erhält das Modell von Philips im Test eine Gesamtnote von 1,9. Pluspunkte gibt es auch für die zwölf Kaffeeprogramme.
Der Kaffeeautomaten von Philips ermöglicht ebenfalls individuelle Einstellungen für Kaffeestärke, Milchmenge und Temperatur. Das „LatteGo“-Milchsystem bereitet cremigen Milchschaum in kürzester Zeit zu und lässt sich anschließend leicht unter fließendem Wasser reinigen. Zusätzlich sorgt das „AquaClean“-System dafür, dass die Maschine seltener entkalkt werden muss.
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