In Deutschland ist für viele Anlegerinnen und Anleger Tagesgeld das Fundament ihrer Geldanlage. Das überrascht nicht: Denn kaum eine andere Sparform kombiniert gleichermaßen Zinsen, Sicherheit und Flexibilität. Ob als Notgroschen für unerwartete Ausgaben oder als Rücklage für die nächste Reise – das Ersparte ist sicher verwahrt, stets abrufbar und wirft laufende Erträge ab.
Im Vergleich zum September ist die Auswahl an gut verzinsten Angeboten gestiegen: Gleich neun Banken liegen um die Vier-Prozent-Marke, in der Spitze sind bis zu 4,25 Prozent Zinsen möglich. Die Zinsen nach oben getrieben hat auch die Europäische Zentralbank (EZB), die den Einlagenzins zuletzt von 2,25 auf 2,5 Prozent angehoben hat.
Tagesgeld-Angebote gibt es bei zahlreichen Anbietern. Neben Filialbanken wie Sparda-Bank, Deutsche Bank, Commerzbank und Sparkasse bieten auch Direktbanken wie DKB, ING und Chase kostenlose Tagesgeldkonten an. Selbst Neobroker wie Scalable Capital und Trade Republic werben mittlerweile mit Guthabenzinsen. Doch welches Angebot ist das richtige? Unser Tagesgeld-Vergleich für Oktober zeigt, welche Anbieten die besten Zinsen bieten und was bei der Kontoeröffnung wichtig ist.
Tagesgeld-Vergleich: Angebote mit den besten Zinsen auf einen Blick
Das wichtigste Kriterium bei der Suche nach einem Tagesgeldkonto ist der Zinssatz, schließlich soll das angelegte Kapital eine möglichst hohe Rendite erzielen. Deshalb zeigt die Redaktion im nächsten Abschnitt die fünf Banken, bei denen neue Kundinnen und Kunden aktuell den höchsten Aktionszins erhalten. Neben dem Zinssatz hat die Redaktion auf folgende Kriterien geachtet:
- Basiszinssatz: Wie hoch sind die Zinsen nach Ablauf der Zinsgarantie?
- Minimal- / Maximalbetrag: Gibt es eine Ober- oder Untergrenze, für die der Aktionszinssatz gilt?
- Zinsauszahlung: In welchem Intervall schüttet die Bank Erträge aus?
- Einlagensicherung: Bis zu welchem Betrag sind Kontengelder abgesichert und welcher Einlagensicherungsfonds greift?
- Besonderheiten: Gibt es spezielle Bedingungen, etwa die Eröffnung eines Girokontos?
Wichtig zu wissen: Kein Tagesgeld-Vergleich bietet eine komplette Marktübersicht. Es kann also Tagesgeldkonten geben, von denen unsere Redaktion keine Kenntnis hat. Außerdem können sich kurzfristig Zinsänderungen ergeben, über die unser Spar-Ticker tagesaktuell informiert.
Chase: 4,0 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld
Chase ist eine Direktbank, die zum US-amerikanischen Großkonzern J. P. Morgan gehört. Zum Start in Deutschland bietet sie ausschließlich ein Tagesgeldkonto an, dieses allerdings mit hohen Zinsen. Mehr zum Angebot erklärt ein separater Artikel.
- Zinssatz Neukunden: 4 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 2 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 500.000 Euro
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde und Bank (Deutschland)
>> Zum Angebot von Chase*
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Bigbank-Tagesgeld: 4,15 Prozent Zinsen für vier Monate
Bei der Bigbank aus Frankreich gibt es derzeit 4,15 Prozent p. a. für vier Monate. Sparerinnen und Sparer sollten allerdings beachten, dass die Bank Zinsen brutto auszahlt. Die Versteuerung erfolgt dann über die Anlage KAP der Steuererklärung. Tipps zur Versteuerung von Kapitalerträgen gibt ein Experte.
- Zinssatz Neukunden: 4,15 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 2,25 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde und Bank (Frankreich)
- Besonderheiten: Zinsen müssen über die Steuererklärung versteuert werden
>> Angebot der Bigbank* hier checken
Openbank: 4,0 Prozent Tagesgeld-Zinsen mit Girokonto
Die Openbank* ist eine Tochter der spanischen Großbank Santander. Wer das Tagesgeld-Angebot nutzen will, muss allerdings auch ein Girokonto abschließen. Dieses ist immerhin auch ohne Mindestgeldeingang kostenlos.
- Zinssatz Neukunden: 4,0 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 2,0 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 100.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde und Bank (Deutschland)
- Besonderheiten: Eröffnung eines Girokontos erforderlich
>> Angebot der Openbank* hier checken
Renault Bank: 4,1 Prozent Tagesgeld-Zinsen
Die Renault-Bank bezahlt aktuell 4,1 Prozent p. a. für vier Monate aufs Tagesgeld. Das Angebot gilt für Sparerinnen und Sparer, die in den vergangenen zwei Jahren nicht Kunde der Direktbank waren. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht.
- Zinssatz Neukunden: 4,1 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 1,0 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Frankreich)
>> Angebot der Renault Bank* hier checken
Revolut: 4,25 Prozent Tagesgeld-Zinsen für bis zu vier Monate
Den höchsten Zinssatz aufs Tagesgeld bietet derzeit Revolut. Sparerinnen und Sparer erhalten hier 4,25 Prozent Tagesgeld-Zinsen p. a. für bis zu vier Monate. Allerdings setzt die Neobank die Eröffnung und Nutzung eines kostenlosen Girokontos voraus. Mehr Details dazu bietet der Check des Angebots.
- Zinssatz Neukunden: 4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate
- Basiszinssatz: je nach Kontomodell 1,25 bis 2,50 Prozent p. a.
- Zinsauszahlung: täglich
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 25.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Deutschland)
- Besonderheiten: Eröffnung eines Girokontos; drei Kartenzahlungen mit mindestens 5 Euro alle 30 Tage erforderlich
>> Angebot von Revolut* hier checken
Wichtiger Hinweis: Neben dem Vergleich über die besten Zinsen fürs Tagesgeldkonto finden Sie hier einen umfassenden Festgeld-Vergleich.
Zinsen im Tagesgeld-Rechner vergleichen und Top-Angebote finden
Das passende Tagesgeldkonto lässt sich auch über einen Vergleich in unserem Tagesgeld-Rechner finden. Hier können Sie die Angebote nach Zinssatz, Anlagesumme und Zinsgarantie filtern. Es lassen sich außerdem gezielt Banken mit deutscher Einlagensicherung auswählen.
Wichtig: Auch unser Vergleichsrechner bietet keine vollständige Markttransparenz. Manche Angebote sind darin nicht erfasst.
Tagesgeld-Vergleich: So hoch sind die Zinsen bei Sparkasse, DKB, Postbank & Co.
Neben den genannten Angeboten gibt es weitere Tagesgeldkonten, die sich für Sparer lohnen können. Zwar liegen ihre Zinssätze nicht ganz oben im Vergleich, doch auch große Banken wie DKB, Commerzbank oder die klassische Sparkasse bieten ebenfalls Sparmöglichkeiten. Diese Angebote sind interessant für alle, die Wert auf einen bekannten Anbieter legen. Ein Überblick über die aktuellen Zinsen:
Ikano Bank: 3,91 Prozent Tagesgeld-Zinsen bei Ikea
Die Ikano Bank ist die Hausbank von Ikea. Neben Finanzierungen etwa für Möbel bietet sie auch Sparprodukte an. Fürs Tagesgeld gibt es mit 3,91 Prozent p. a. für drei Monate aktuell sehr gute Konditionen. Mehr Details bietet der Check des Angebots.
- Zinssatz Neukunden: 3,91 Prozent p. a. für drei Monate
- Basiszinssatz: 1,51 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 100.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Schweden)
>> Aktion der Ikano Bank* hier checken
ING: 3,75 Prozent Tagesgeld-Zinsen mit Girokonto
Aktuell wirbt auch die ING mit einer Aktion um neue Kundinnen und Kunden. Wer jetzt ein Girokonto eröffnet, erhält automatisch ein Tagesgeldkonto mit 3,75 Prozent Zinsen p. a. für vier Monate dazu. Das Girokonto ist für Personen unter 28 Jahren oder ab einem Geldeingang von 1000 Euro monatlich kostenlos. Für das Tagesgeldkonto ohne Girokonto* liegt der Zinssatz derzeit bei 3,2 Prozent p. a. über vier Monate. Mehr Informationen bietet der Check des Angebots.
- Zinssatz Neukunden: 3,75 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro (Deutschland)
- Besonderheiten: Eröffnung eines Girokontos erforderlich, sonst 3,2 Prozent p. a. über vier Monate
>> Mehr zu der Aktion der ING* erfahren
Tagesgeld der VW Bank mit 3,5 Prozent Zinsen
Das Tagesgeldkonto der VW Bank kommt ebenfalls ohne Sonderbedingungen aus. Der Zinssatz fällt minimal geringer als bei der ING aus, die Zinsgarantie dafür länger. Mehr Details zum Angebot lesen Sie im ausführlichen Check.
- Zinssatz Neukunden: 3,5 Prozent p. a. für sechs Monate
- Basiszinssatz: 1 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro (Deutschland)
>> Mehr zu der Aktion der VW Bank* erfahren
Sparkasse: Online 3,5 Prozent Tagesgeld-Zinsen möglich
Die 1822direkt ist eine Tochter der Frankfurter Sparkasse. Hier können Sparerinnen und Sparer deutschlandweit ein Tagesgeldkonto eröffnen – wenn sie nicht Kundinnen und Kunden der Konzernmutter in Frankfurt sind.
- Zinssatz Neukunden: 3,5 Prozent p. a. für sechs Monate
- Basiszinssatz: 0,6 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro (Deutschland)
>> Mehr zur Aktion der Sparkassentochter 1822direkt* erfahren
Postbank-Tagesgeldkonto: 3,2 Prozent Zinsen für neues Geld
Eine Neugeld-Aktion gibt es aktuell bei der Postbank: Wer bis zum 26. Oktober 2026 mindestens 2500 Euro aufs Tagesgeldkonto einzahlt, erhält vom 1. November 2026 bis zum 30. April 2027 den aktuellen Aktionszinssatz von 3,2 Prozent p. a.
- Aktionszinssatz: 3,2 Prozent p. a.
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent
- Maximalbetrag: unbegrenzt
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Deutschland)
- Besonderheiten: Einzahlung von mindestens 2500 Euro bis 26. Oktober 2026
>> Angebot der Postbank* hier checken
Scalable Capital: 2,6 Prozent Zinsen für alle Kundinnen und Kunden
Der Broker Scalable Capital bietet neben Aktien und ETFs auch ein Zinsprodukt. Bei diesem ist es möglich, dass Teile des Guthabens in Geldmarktfonds investiert werden. Den Unterschied zum Tagesgeldkonto erklärt der Ratgeber „Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF?“.
- Zinssatz Neukunden: -
- Basiszinssatz: 2,6 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: keiner
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: Verteilung auf Banken mit Einlagensicherung bis 100.000 Euro und Geldmarktfonds (Teil des Sondervermögens)
>> Mehr zum Angebot von Scalable Capital* erfahren
Deutsche Bank: 0,5 Prozent Tagesgeld-Zinsen
Die 2,5-Prozent-Aktion der Deutschen Bank ist abgelaufen. Für neu eröffnete Tagesgeldkonten gilt jetzt der variable Standardzins von 0,5 Prozent.
- Zinssatz Neukunden: -
- Basiszinssatz: 0,5 Prozent p. a.
- Maximalbetrag: -
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Deutschland)
>> Angebot der Deutschen Bank* hier checken
Trade Republic: Zinsen auf freies Guthaben aktuell 2,5 Prozent
Trade Republic verzinst das ans Depot angeschlossene Girokonto. Der Anbieter verspricht, den Leitzins der EZB weiterzugeben. Allerdings behält sich der Anbieter aus Berlin vor, Teile des Guthabens auch in Geldmarktfonds anzulegen. Was das genau bedeutet, erklärt ein Artikel zum Zins-Angebot von Trade Republic.
- Zinssatz Neukunden: -
- Basiszinssatz: 2,5 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: keiner
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: Verteilung auf Banken mit Einlagensicherung bis 100.000 Euro und Geldmarktfonds (Teil des Sondervermögens)
>> Mehr zum Angebot von Trade Republic* erfahren
Commerzbank: 2,25 Prozent Tagesgeld-Zinsen mit Topzinskonto Plus
Der aktuelle Aktionszinssatz der Commerzbank gilt für Neu- und Bestandskunden. Das Geld darf vorher aber nicht bei der Commerzbank oder Comdirect angelegt gewesen sein.
- Aktionszinssatz: 2,25 Prozent p. a. für neues Geld
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 1.000.000 Euro
- Zinsauszahlung: vierteljährlich zum Quartalsende
- Einlagensicherung: 100.000 Euro (Deutschland)
>> Mehr zum Angebot der Commerzbank* erfahren
Comdirect: 1,5 Prozent Tagesgeld-Zinsen
Neuen Kundinnen und Kunden bezahlt die Comdirect aktuell 1,5 Prozent Zinsen. Eine Befristung gibt es nicht, der Zinssatz gilt „bis auf weiteres“. Wer zum Tagesgeld- noch ein Girokonto eröffnet*, erhält 1,75 Prozent p. a. Beim Girokonto Junior* für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren sind es sogar 3,0 Prozent.
- Zinssatz Neukunden: 1,5 Prozent p. a. bis auf weiteres
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 5 Millionen Euro
- Zinsauszahlung: vierteljährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro (Deutschland)
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DKB-Tagesgeldkonto bietet 1 Prozent Zinsen
Keine besondere Aktion gibt es aktuell bei der DKB. Hier erhalten alle Kundinnen und Kunden gleichermaßen ein Prozent Zinsen aufs Tagesgeld.
- Zinssatz Neukunden: -
- Basiszinssatz: 1 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: -
- Zinsauszahlung: vierteljährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro (Deutschland)
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Datenstand: 01.10.2026 | Bitte beachten Sie: Die Tabelle und die Daten hier im Artikel werden regelmäßig von unserer Redaktion aktualisiert. Kurzfristige Zinsänderungen der Kreditinstitute können unter Umständen nicht zeitnah erfasst werden. | Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie sind die 3,80 Prozent Zinsen von Etoro zu bewerten?
Mit hohen Zinsen wirbt auch der Online-Broker Etoro*. Kundinnen und Kunden erhalten hier bis zu 3,80 Prozent p. a. auf Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Der Zinssatz ist nicht befristet, Erträge schreibt der Anbieter monatlich gut.
Bei diesem Angebot gibt es allerdings einiges zu beachten: Das Konto ist in US-Dollar geführt. Einzahlungen in Euro werden gegen eine Gebühr von 1,5 Prozent des Betrags in US-Dollar umgetauscht und dann verzinst. Dadurch entstehen nicht nur Kosten, sondern auch Wechselkursrisiken. Das bedeutet in der Praxis: Wenn der US-Dollar gegenüber dem Euro nachgibt, kann das Guthaben trotz der hohen Zinserträge bei Auszahlung weniger wert sein als zum Zeitpunkt der Einzahlung. Der umgekehrte Effekt ist natürlich ebenfalls möglich. Für die Rücküberweisung selbst fällt eine Gebühr von fünf US-Dollar an.
Somit eignet sich das Angebot vor allem für Anlegerinnen und Anleger, die hauptsächlich einen Broker suchen und Zinsen für nicht investiertes Geld als Nebeneffekt mitnehmen. Es kann auch eine Option für risikobereite Kundinnen und Kunden sein, die Wechselkursschwankungen aussitzen können und Abbuchungen opportun vornehmen. Zum Parken eines Notgroschens ist Etoro für deutsche Sparerinnen und Sparer hingegen nicht die beste Wahl.
- Zinssatz Neukunden: -
- Basiszinssatz: Bis zu 3,80 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: keiner
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 20.000 Euro über den Investor Compensation Fund (ICF), bei Einzahlungen bei Partnerbanken bis zu 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen Landes
- Besonderheiten: Konto in US-Dollar geführt, 1,5 Prozent Umrechnungskosten, 5 US-Dollar Auszahlungsgebühr
>> Mehr zu der Aktion bei Etoro* erfahren
Tagesgeld erklärt: Was ist das?
Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Konto ohne feste Laufzeit. Sparerinnen und Sparer können nach Belieben Geld ein- und auszahlen und somit täglich frei über ihre Ersparnisse verfügen. Für das Tagesgeld gilt der von der Bank festgelegte Zinssatz. Er orientiert sich am Leitzins der EZB und ist variabel. Für Neukunden gilt bei vielen Banken oft ein höherer Zinssatz als für Bestandskunden. Diese Lockangebote gelten meist aber nur für wenige Monate.
Trotz niedrigerer Renditeerwartungen als etwa bei einem Aktien-Investment ist ein Tagesgeldkonto generell sinnvoll. Finanzexperten empfehlen das Tagesgeld für die finanzielle Notreserve. Dem Verbraucherportal Finanztip zufolge sind drei bis fünf Monatsgehälter als Notgroschen eine gute Basis. Unvorhergesehene Ausgaben wie eine Autoreparatur oder Nebenkosten können mit dem zurückgelegten Geld bezahlt werden. Das Tagesgeldkonto ist wie ein Sparbuch – im Unterschied dazu gibt es aber mehr Zinsen. Der Zinssatz für Tagesgeld sollte über der Inflationsrate liegen, um einen Kaufkraftverlust zu vermeiden.
Tagesgeld oder Festgeld?
Wenn es um klassische Geldanlage geht, stehen oft Festgeld und Tagesgeld im Fokus. Beim Festgeld wird das Geld „fest“ für eine festgelegte Dauer, etwa 1, 2 oder 5 Jahre, angelegt. Während dieser Zeit profitiert man von einem fest vereinbarten Zinssatz, der über die gesamte Laufzeit unverändert bleibt. Das Geld bis zum Ende der Laufzeit nicht verfügbar. Im Gegensatz dazu bietet das Tagesgeld mehr Flexibilität. Es gibt keine festgelegte Dauer. Der Zinssatz ist variabel und kann sich je nach Marktbedingungen ändern. Der große Vorteil: Das Geld ist jederzeit abhebbar, ohne dass Kündigungsfristen beachtet werden müssen. Vereinfacht gesagt, für langfristige Sparziele mit festen Zinsen eignet sich das Festgeld, während das Tagesgeld ideal für kurzfristige Anlagen ist.
Vor- und Nachteile von Tagesgeld im Überblick
Im Dschungel der Sparoptionen sticht das Tagesgeldkonto mit einer klaren Botschaft heraus: flexibel bleiben, ohne auf Sicherheit zu verzichten. Doch wie bei jeder Anlageform gibt es auch hier Licht und Schatten.
Vorteile:
- Flexibilität: Tägliche Verfügbarkeit des Geldes ohne Kündigungsfristen
- Sicherheit: Hohe Sicherheit durch Einlagensicherung
- Verzinsung: Bessere Verzinsung im Vergleich zu Sparbüchern
Nachteile:
- Zinsschwankungen: Die Zinsen können variieren – Neukunden-Konditionen gelten oft nur für wenige Monate
- Steuer: Zinserträge sind ab einer bestimmten Höhe in Deutschland steuerpflichtig
- Geringere Rendite: Im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Aktien oder Anleihen ist die Renditeerwartung langfristig niedriger
Die tägliche Verfügbarkeit und Sicherheit machen das Tagesgeld für eine kurzfristige Anlage sowie als Notgroschen interessant. Langfristig fällt die Rendite aber geringer aus als bei anderen Anlageformen. Tagesgeld sollte deshalb immer nur Teil einer Anlagestrategie sein, die neben einer Notreserve auch langfristige Sparformen wie Wertpapiere umfasst.
Tagesgeldkonto eröffnen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sparer
An erster Stelle steht der Vergleich. Am besten vergleicht man die Zinsen über verschiedene Rechner und Vergleichsportale, um so eine möglichst große Zahl an Angeboten abzudecken – keine Seite bietet eine vollständige Markttransparenz. Gute Anlaufstellen sind große Vergleichsportale wie "Check24" oder "Verivox". Auch der Ratgeber von "Finanztip" und die Seite "Tagesgeldvergleich.net" von Franke-Media bieten umfassende Vergleiche.
Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos lässt sich grob in fünf Schritte unterteilen:
- Vergleich: Wichtige Parameter sind neben dem Zinssatz auch mögliche Kontoführungsgebühren und die Einlagensicherung.
- Entscheidung: Nach der Entscheidung für eine Bank sollte man die Konditionen genau prüfen und einen Blick ins Kleingedruckte werfen. Viele Banken arbeiten mit Lockangeboten und bieten die attraktiven Zinsen nur für wenige Monate an.
- Antrag stellen: Die meisten Banken bieten heute einen schnellen Online-Antrag. Mit wenigen Klicks lässt sich ein Tagesgeldkonto in wenigen Minuten eröffnen. In Filialbanken wie Sparkassen oder Volksbanken lässt sich ein Tagesgeldkonto auch vor Ort eröffnen.
- Legitimation: Ob per VideoIdent oder PostIdent – die Identität des Kontoinhabers muss bestätigt werden. Bei den Filialbanken geht das vor Ort. Direktbanken bieten eine Legitimation meist per Video oder über das PostIdent-Verfahren der Deutschen Post an.
- Konto eröffnet: Sobald die Bank die Daten geprüft und den Antrag bestätigt hat, erhalten Kundinnen und Kunden den Zugang zum neuen Tagesgeldkonto. Die Zugangsdaten kommen digital oder auf dem Postweg.

Wie sicher das Geld auf dem Tagesgeldkonto wirklich ist
Wenn es um die Sicherheit von Tagesgeldkonten geht, sind vor allem drei Punkte wichtig: die Bonität einer Bank, die gesetzliche Einlagensicherung und der Anlagebetrag.
Die Bonität einer Bank wird durch Ratingagenturen bewertet und durch Ratings wie AAA, AA, oder A ausgedrückt. Diese Bewertungen geben Aufschluss darüber, wie stabil und zuverlässig eine Bank ist. Eine hohe Bonitätsbewertung bedeutet ein geringeres Risiko für den Anleger, da die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit) als niedrig eingeschätzt wird. Zu den renommierten Ratingagenturen zählen Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch.
Was sind Ratingagenturen?
Ratingagenturen bewerten, wie sicher es ist, Geld an Länder, Städte, Firmen oder für Finanzprojekte zu verleihen. Sie vergeben dafür Noten, die „Ratings“ genannt werden, damit Investoren besser entscheiden können, wo sie ihr Geld anlegen. Große Ratingagenturen sind Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch Ratings. Diese Agenturen haben einen großen Einfluss, weil sie beeinflussen, wie viel Zinsen jemand zahlen muss, wenn er sich Geld leiht.
Ein gutes Rating kann Vertrauen in die Wirtschaft eines Landes und seine Banken schaffen. Wenn Ratingagenturen einem Land oder seinen Banken ein gutes Rating geben, kann das bedeuten, dass das Risiko einer Bankpleite geringer ist. Das kann das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Einlagen stärken.
Die Einlagensicherung kommt ins Spiel, wenn eine Bank zahlungsunfähig ist. Dabei handelt es sich um ein Sicherheitsnetz für Spareinlagen in der Europäischen Union (EU), das auch Tagesgeldkonten einschließt. Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro erhalten Kundinnen und Kunden im Schadensfall ihr Geld zurück. Wie die Absicherung genau funktioniert, zeigt der Artikel „Einlagensicherung einfach erklärt: So sicher sind Tagesgeld und Festgeld“. Allerdings gibt es keinen einheitlichen Schutzschirm, sondern in jedem Land einen eigenen. Als besonders sicher gilt die Einlagensicherung Deutschlands. Die Gründe dafür und welche Angebote darunter fallen, zeigt der Ratgeber „Tagesgeld aus Deutschland“.
Wenn der Anlagebetrag 100.000 Euro überschreitet, sollten Sparerinnen und Sparer das Geld auf mehrere Geldhäuser verteilen. Denn die gesetzliche Einlagensicherung gilt je Bank. Sparerinnen und Sparer haben den Schutz also für jedes Tagesgeldkonto, solange es sich um verschiedene Banken handelt. Ebenfalls wichtig zu wissen: Zum abgesicherten Betrag zählen auch Guthaben etwa auf Giro- oder Festgeldkonten. Für diese gilt kein eigener Schutz, sie sind in den 100.000 Euro inbegriffen.
Wie wichtig ist im Tagesgeld-Vergleich eine lange Zinsgarantie?
Bei den Angeboten für neue Kundinnen und Kunden sind die Aktionszinsen bei vielen Banken nur auf wenige Monate befristet. Anschließend greift in der Regel ein deutlich geringerer, variabler Standardzins, den auch Bestandskunden erhalten. Wer ein Tagesgeldkonto eröffnen will, sollte diese Konditionen vorab genau prüfen und überlegen, ob sie zu den eigenen Anforderungen passen:
- Echte Zinsjäger, die keinen Aufwand scheuen, können einfach das jeweils beste Angebot nutzen und dann zum nächsten wechseln, wenn die Zinsgarantie abgelaufen ist.
- Für Sparerinnen und Sparer, die ihren Aufwand begrenzen wollen, ist hingegen ein Tagesgeldkonto mit langer Zinsgarantie oder einem hohen variablen Zinssatz interessant. Entsprechende Angebote finden Sie im Artikel „Tagesgeld mit langer Zinsgarantie“.
- Und wer sein Erspartes auf dem Tagesgeldkonto beispielsweise für eine feste Dauer wie ein Jahr parken will, kann den effektiven Zinssatz für diesen Zeitraum ausrechnen. Wie das geht und welche Angebote über zwölf Monate am besten abschneiden, zeigt der Artikel „Tagesgeld für ein Jahr: Wo Sparer jetzt die besten Zinsen erhalten“.
Wie viel Tagesgeld-Zinsen sind nötig, um die Inflation auszugleichen?
Die Inflation ist die jährliche Preissteigerungsrate. Sie gibt an, um wie viel Prozent Waren und Dienstleistungen Jahr für Jahr teurer werden. Das hat auch Einfluss auf das Ersparte. Wenn ein Produkt heute 100 Euro kostet und die Inflation 3,0 Prozent beträgt, dann liegt der Preis im Folgejahr bei 103 Euro. Eine unverzinste Rücklage von 100 Euro würde ein Jahr später nicht mehr zum Kauf des Produkts ausreichen. Das ist der sogenannte Kaufkraftverlust durch Inflation.

Anders sähe es aus, wenn das Ersparte Zinsen generiert. Bei einem Zinssatz von 4,0 Prozent würde das zurückgelegte Geld auf 104 Euro wachsen. Es wäre nach Kauf des Produkts für 103 Euro sogar noch ein Euro übrig. Hierbei handelt es sich zwar um eine Idealrechnung, sie verdeutlicht aber eines: Sparerinnen und Sparer sollten bei ihrer Geldanlage darauf achten, Kaufkraftverluste möglichst zu minimieren.
Im September 2026 lag die Teuerungsrate laut Statistischem Bundesamt bei 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zinssatz wäre beim eigenen Tagesgeld also mindestens nötig gewesen, um den Geldwert zu erhalten. So einfach ist die Rechnung allerdings nicht immer. Fallen zusätzlich Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, wären es sogar bis zu 3,7 Prozent gewesen. Nur Zinserträge bis 1000 Euro pro Person sind davon befreit. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Welche Steuern fallen auf Tagesgeld-Zinsen an?
Tagesgeld-Zinsen sind Kapitalerträge und auf diese fallen in Deutschland Steuern an. Im Gesetz ist von der Kapitalertragssteuer die Rede, die auch als Abgeltungssteuer bekannt ist. Der Steuersatz beträgt pauschal 25 Prozent der Erträge, zuzüglich des Solidaritätszuschlags und gegebenenfalls der Kirchensteuer. Diese Steuer wird automatisch von den Banken an das Finanzamt abgeführt. Für Anleger bedeutet das, dass die Zinsen, die sie auf ihrem Konto sehen, bereits netto sind – die Steuer ist also schon abgezogen.
Immerhin gibt es einen Freibetrag, der nicht steuerpflichtig ist – den sogenannten Sparer-Pauschbetrag. Für Alleinstehende liegt dieser bei 1000 Euro, für gemeinsam veranlagte Ehepaare bei 2000 Euro pro Jahr. Erträge bis zu diesen Grenzen werden nicht besteuert. Um nicht den vollen Satz der Kapitalertragssteuer auf alle Zinserträge zahlen zu müssen, können Anleger einen sogenannten Freistellungsauftrag bei der Bank einreichen. Der Freistellungsauftrag ermöglicht es, einen bestimmten Betrag an Kapitalerträgen steuerfrei zu stellen. Um den Freistellungsauftrag zu nutzen, müssen Kundinnen und Kunden ihn bei der Bank einrichten.
Tagesgeld steuerfrei? Dafür muss ein Freistellungsauftrag vorliegen
Bei vielen Banken lässt sich der Freistellungsauftrag digital über das Online-Banking anlegen. Es ist auch möglich, den Freibetrag auf verschiedene Konten und Banken aufzuteilen, solange der Gesamtbetrag die genannten Grenzen nicht überschreitet. Wichtig ist, dass Anleger ihre Freistellungsaufträge im Blick behalten und bei Bedarf anpassen – insbesondere wenn sich die Anlagestrategie oder der Familienstand ändert. Falls zu viel oder zu wenig Kapitalertragssteuer bezahlt wurde, lässt sich das aber auch noch über die Angabe aller Zinserträge in der Anlage KAP der Steuererklärung korrigieren.
Wie funktioniert die Steuer aufs Tagesgeld bei ausländischen Banken?
Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, wie ausländische Banken mit den Zinserträgen von in Deutschland steueransässigen Personen verfahren:
- Wie in Deutschland: Bei vielen großen ausländischen Banken wie der Consorsbank oder Santander ist die Steuer unproblematisch. Sie führen wie deutsche Geldhäuser automatisch Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag plus gegebenenfalls Kirchensteuer an das Finanzamt ab.
- Zinsauszahlung brutto: Einige ausländische Banken zahlen Erträge auch brutto aus, also ohne den Abzug von Steuern. Die Zinsen müssen Kundinnen und Kunden dann in der Anlage KAP der Steuererklärung angeben, um sie in Deutschland zu versteuern.
- Quellensteuer wird einbehalten: Diese Steuer kann bei ausländischen Banken auf Zinserträge von Anlegern aus dem Ausland anfallen, wenn keine Befreiung vorliegt. Der Steuersatz variiert je nach Land und kann zwischen null und 35 Prozent betragen.
Sparerinnen und Sparer sollten bei ausländischen Banken genau prüfen, wie diese mit den Steuern umgehen. Wenn Quellensteuer anfällt, kann das die Rendite des Tagesgeldes schmälern, weil sie zur Besteuerung in Deutschland hinzukommt. Es gibt allerdings Möglichkeiten, sie auf die Kapitalertragssteuer anzurechnen oder zurückzufordern.
Was kann ich tun, wenn auf das Tagesgeld Quellensteuer anfällt?
Für Anleger in Deutschland besteht unter Umständen die Möglichkeit, die im Ausland gezahlte Quellensteuer über die Steuererklärung auf die in Deutschland geschuldete Kapitalertragssteuer anrechnen zu lassen. Dies hängt von den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ab, die Deutschland mit verschiedenen Ländern geschlossen hat. Ziel dieser Vereinbarung ist es, eine doppelte Besteuerung zu vermeiden. Eine Übersicht der bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen bietet das Bundesfinanzministerium.
Bitte beachten:
Aktien, Immobilien und andere Investments sind grundsätzlich mit einem Risiko verbunden. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Ebenso können Kredite eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Verbraucher sollten ihre finanzielle Situation sorgfältig prüfen und alle Kosten gründlich durchrechnen. Die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten und ersetzen keine fachliche Beratung.
Allerdings ist nicht immer die komplette Quellensteuer anrechenbar. Einen möglichen Rest müssen Anlegerinnen und Anleger vom jeweiligen Finanzamt des Landes ihrer Bank zurückfordern. Das ist nicht nur mit Mühen, sondern manchmal auch mit Kosten, etwa für Bescheinigungen und Anträge, verbunden. Wenn es sich nicht um sehr große Anlagesummen handelt, lohnt sich der Aufwand für ein Tagesgeldkonto in der Regel nicht.
Quellen:
Verbraucherpreisindex und Inflation, in: Statistisches Bundesamt. Zuletzt abgerufen am 31.07.2026.
ECB key interest rates, in: European Central Bank. Zuletzt abgerufen am 31.07.2026.
Doppelbesteuerungsabkommen, in: Bundesfinanzamt. Zuletzt abgerufen am 31.07.2026.


