Berlin - "Der Untergang" beruht auf dem gleichnamigen Buch von Joachim Fest und auf den Erinnerungen "Bis zur letzten Stunde" von Hitlers Sekretärin Traudl Junge. Der Film schildert die letzten Tage von Nazi-Deutschland in Berlin und von Hitler im "Führerbunker".
Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger sieht seinen neuen Film auch als Tabubruch. Er wollte zudem in einem "Zeitraffer" von zwölf Tagen darstellen, wie die zwölf Jahre des Nazi-Regimes mit all ihren Mechanismen wie "Terror, Abhängigkeiten und absolutem Führerglauben" funktionierten. Auch sei für ihn wichtig gewesen, diese Geschichte "von innen" aus Deutschland heraus zu erzählen. "Meine Albtraumvorstellung war ein Film aus Hollywood, der uns per Import zeigt, wie es bei uns in den letzten Kriegstagen zugegangen ist", betonte er.
Das Budget des starbesetzten Dramas beträgt rund 13,5 Millionen Euro. Neben Ganz spielen unter anderen Alexandra Maria Lara (Traudl Junge), Corinna Harfouch (Magda Goebbels), Ulrich Matthes (Joseph Goebbels), Ulrich Noethen (Heinrich Himmler), Juliane Köhler (Eva Braun) und Heino Ferch (Albert Speer). In den Kinos startet das zweieinhalbstündige Werk am 16. September.ddp

