Professur

Seit 1998 lebt Valerie Favre, Jahrgang 1959, in Berlin, seit diesem Jahr hat sie nun eine Professur an der Universität der Künste. Sie arbeitet zunächst als Bühnenbildnerin, bis einem Regisseur ihre besondere Art auffällt, sich auf der Bühne zu bewegen. Das eröffnet ihr den Weg zur Schauspielerei in der Schweiz und später in Frankreich. Doch die Malerei siegt am Ende. 18 Jahre hat sie in Paris gearbeitet.

Ausstellung

Derzeit zeigt Valerie Favre im Haus am Waldsee ihre Ausstellung "Der dritte Bruder Grimm", ihre erste Soloschau in der Stadt. Die Künstlerin erfindet immer neue Geschichten - "fiktive Selbstporträts", wie sie sie nennt - mit ihrem Alter Ego, der Häsin Lapine. Ihre Bilder eröffnen Fantasiewelten und Szenarien, die aus Märchen und Theaterstücken zu stammen scheinen. Seltsame Fabelwesen, die aus verschwommenen Bildgründen tauchen, blicken den Betrachter an, als wollten sie ihn einladen, durch die Leinwand in eine andere Welt zu entfliehen.