Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD: Wir befürworten das Konzept zum Mauergedenken von Kultursenator Thomas Flierl (PDS). Der Schwerpunkt des Erinnerns an die Opfer der Berliner Mauer wie auch an die Täter sollte auf der Gedenkstätte Bernauer Straße liegen. Das ist ein authentischer Ort. Auf dem Areal am Checkpoint Charlie sollte hingegen ein Ort der Information über den Kalten Krieg entstehen. Dabei ist es äußerst wichtig, daß dort schnell gebaut wird, damit nicht wieder eine Brache entsteht. Auch das gesamte Gedenkkonzept muß schneller, als vom Kultursenator geplant, umgesetzt werden. Ganz klar ist natürlich, daß das Mauermuseum bestehen bleibt.