Lehrerin liebt "geistige Spaziergänge"

Elisabeth Heckel (55) gehört zu den zwei Prozent der Bevölkerung, die einen Intelligenzquotienten von über 130 haben. Ihre hohe kognitive Intelligenz hat der Schöneberger Grundschullehrerin schon oft geholfen: Muss sie beispielsweise eine Klassenfahrt organisieren, fallen ihr spontan viele Möglichkeiten ein, das nötige Geld zusammenzubekommen. "Die Klasse könnte ein Buch schreiben und es verkaufen, selbst gemachte Kunstwerke versteigern, einen Flohmarkt organisieren, eine Tombola ausrichten", sprudelt es aus Frau Heckel heraus wie aus einem Brunnen.

Als die gebürtige Allgäuerin zur Schule ging, musste sie nie pauken und durfte an Arbeitgemeinschaften höherer Klassen teilnehmen. Heckel hat Spaß am "geistigen Spazierengehen" und hat deshalb auch den Verein hIghQ ins Leben gerufen. Das Fernsehprogramm findet sie meist schrecklich. Nur die Tour de France und alte Filme aus den 60ern gefallen ihr. Obgleich sie ein Allroundgenie ist, fällt ihr manches auch schwer. Chemie und Biologie zum Beispiel.

tak