Es blockiere die guten Ansätze in der Industriepolitik, bei der es in erster Linie um Bestandsförderung und -entwicklung gehen müsse und darum, wie der drohende Fachkräftemangel durch offensive Aus- und Weiterbildung verhindert werden könne.

Scholz bezog sich damit auf Kritik der SPD an Wolfs Plänen, die Bestandspflege für ansässige Unternehmen bei der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner anzugliedern und Berlin-Partner-Leute auch in die Bezirke zu entsenden. Die SPD stellt die wichtigere Rolle von Berlin Partner in Frage und befürchtet Kompetenzstreitigkeiten mit den bezirklichen Wirtschaftsförderstellen.

DGB-Landeschef Scholz mahnte, die Neuordnung konstruktiv anzugehen. Öffentliche Schuldzuweisungen dienten nicht der Sache. Die Vergabe des Schwarzen Peters helfe nicht dem Aufbau von Industriearbeitsplätzen.

jof