SPD und Grüne liegen in der Wählergunst wieder knapp vor Union und FDP. Im Vergleich zur Vorwoche verbesserten sie sich in dem "stern"-RTL-Wahltrend um einen Punkt auf gemeinsam 41 Prozent. Damit liegt Rot-Grün genau einen Punkt vor Schwarz-Gelb.
Trotz des leichten Vorsprungs sagte Forsa-Chef Manfred Güllner, es gäbe keine Sehnsucht nach einer rot-grünen Regierung: "Die meisten Bürger sehen das nicht als Alternative. Wenn sich die SPD wie zuletzt bei der Gauck-Nominierung zu sehr mit den Grünen verbündet, werden eher letzere stabilisiert." Viele Deutsche würden sich angesichts der großen Probleme des Landes eher eine Große Koalition wünschen.
FDP stagniert bei drei Prozent
Die Grünen legten in der Umfrage um einen Punkt auf 15 Prozent zu. Die SPD kam weiterhin auf 26 Prozent. Die CDU verlor demnach einen Punkt auf 37 Prozent und blieb in der Wählergunst die stärkste Partei. Die FDP stagnierte bei drei Prozent und würde damit bei einer Bundestagswahl nicht ins Parlament einziehen.
Der Piratenpartei würde dies dagegen mit erneut sieben Prozent gelingen. Die Linken lagen mit acht Prozent noch leicht vor den Piraten.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte zwischen 27. Februar und 2. März 2506 Bundesbürger.
Reuters/jm





