Wahltrend

Piraten klar im Aufwind – FDP fällt auf 2 Prozent

Während die Piratenpartei nach ihrem Überraschungserfolg bei der Berlinwahl auch bundesweit auf großes Interesse stößt, befindet sich die FDP weiter im Abwärtsflug.

Nach ihrem Überraschungserfolg bei der Berlin-Wahl ist die Piratenpartei auch bundesweit klar im Aufwind: Nach dem aktuellen Forsa-Wahltrend von „Stern“ und RTL würden 7 Prozent für die aus der Internet- und Bürgerrechtler-Szene kommende Partei stimmen, wenn jetzt eine Bundestagswahl wäre. Dagegen verliert die kriselnde FDP erneut einen Punkt und fällt mit 2 Prozent auf einen Tiefstand.

Während die Union unverändert bei 31 Prozent liegt, gewinnt die SPD einen Punkt und erreicht nun 29 Prozent. Die Grünen büßen einen Punkt auf 19 Prozent ein. Das Regierungslager aus Union und Freidemokraten liegt zusammen mit 33 Prozent jetzt 15 Prozentpunkte hinter einem rot-grünen Bündnis, das gemeinsam auf 48 Prozent kommt. Die Linken verlieren 2 Punkte auf 7 Prozent und sind damit gleichauf mit den Piraten.

Die Piraten gelten beim Wähler zumeist als Protestpartei. Nur 6 Prozent der Befragten gaben in einer weiteren Forsa-Umfrage für den „Stern“ an, die Partei werde wegen ihrer politischen Ziele gewählt. 84 Prozent waren der Meinung, die Piraten-Wähler hätten kein Vertrauen mehr zu anderen Parteien. Bei der Frage nach dem politischen Programm der Partei gaben 38 Prozent der Befragten an, sich damit auszukennen – sie nannten Freiheit im Internet, mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz als Ziele der Piraten.

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