Glaubwürdigkeit

Partei-Urgestein Erwin Teufel liest CDU die Leviten

Baden-Württembergs ehemaliger Landesvater vermisst eine glaubwürde Wirtschaftspolitik und fordert die Union dazu auf, die christlich orientierten Stammwähler zurückzugewinnen.

Sechs Jahre nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik hat der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) seiner Partei die Leviten gelesen.

"Es kommt mehr denn je auf glaubwürdige Persönlichkeiten in Partei und Parlament an", sagte Teufel bei einer Konferenz der Senioren-Union in Berlin. Vor allem brauche die CDU "dringend neues wirtschaftspolitisches Profil und ein wirtschaftspolitisches Gesicht".

Der engagierte Katholik Teufel, der seit seinem Rücktritt im April 2005 die politische Bühne weitgehend gemieden hatte, rief seine Partei dazu auf, ihre christlich orientierten Stammwähler zurückzugewinnen. Das sei "wichtiger und einfacher als neue Wähler zu bekommen", argumentierte der 71-Jährige.

"Die CDU liegt derzeit weit unter ihren Möglichkeiten. Die CDU sollte deshalb ihre Stammwählerschaft wieder zu Anhängern machen. Durch eine weitsichtige, vertrauensvolle, berechenbare, wirklichkeitsnahe und werteorientierte Politik."

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