Berliner Reichstagsgebäude

Islamist trainierte offenbar Anschlag am Simulator

Ein 25-jähriger zum Islam konvertierter Österreicher trainierte Medienberichten zufolge seit Monaten am Flugsimulator für einen Anschlag auf das Berliner Reichstagsgebäude.

Foto: AFP

Ein in Österreich verhafteter mutmaßlicher Terrorist steht im Verdacht, einen Anschlag auf den Berliner Reichstag geplant zu haben. Die Wiener Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht der österreichischen „Kronenzeitung “. Bisher sei dieser Verdacht jedoch noch nicht verifiziert worden, sagte die Chefin der Anklagebehörde, Marie-Louise Nittel, dem ORF-Radiosender Ö1.

Der 25-jährige zum Islam konvertierte Österreicher Thomas Al J. habe seit Monaten am Flugsimulator dafür trainiert, einen voll besetzten Passagierjet in den Reichstag stürzen zu lassen, berichtet das Blatt. Schaltzentrale der Aktion soll seine Altbau-Mietwohnung im Wiener Stadtteil Fünfhaus gewesen sein. Das österreichische Innenministerium wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Der per Haftbefehl gesuchte Mann war am Mittwoch mit drei weiteren Verdächtigen in der österreichischen Hauptstadt festgenommen worden. Er wird der „finanziellen und persönlichen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland“ verdächtigt und soll der terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mudschahedin“ (DTM) angehören.

Außerdem wurde in Österreich ein Berliner Islamist festgenommen. Yusuf O. hatte mit Anschlägen in Deutschland gedroht und gilt als gefährlich . Er hielt sich mit knapp einem Dutzend Berliner Islamisten in Pakistastan zur Terrorausbildung auf.