Bundestagswahl

Berliner Senat will mit Geld mehr Wahlhelfer locken

Berlin sucht für die Bundestagswahl noch Tausende Wahlhelfer. Der Senat will Freiwillige nun mit Geld locken. Melden sich nicht genügend, müssen Verwaltungsmitarbeiter ran.

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Wahlhelfer in Berlin bekommen künftig mehr Geld. Wie der Senat am Dienstag beschloss, wird das sogenannte Erfrischungsgeld für ehrenamtliche Helfer zur Bundestagswahl von 31 auf 50 Euro angehoben. So hofft der rot-schwarze Senat, mehr Freiwillige für die Auszählungen zu gewinnen.

Für die Bundestagswahl am 22. September werden in der Hauptstadt rund 17.500 Freiwillige gebraucht. Bei vergangenen Wahlen hatten sich so wenige gemeldet, dass rund die Hälfte der Wahlhelfer aus der Berliner Verwaltung abgeordnet werden mussten.