Um die Staatsfinanzen zu sanieren, schlägt der ehemalige griechische Gesundheitsminister Gerasimos Giakoumatos vor, die Akropolis in Athen zu vermieten. "Wir sollten die Akropolis und andere archäologische Stätten an ein Privatunternehmen vermieten, um Geld für den Haushalt einzunehmen", sagte er der "Bild"-Zeitung. Dies sei besser, als noch mehr Kürzungen bei Löhnen und Renten vorzunehmen.
Griechenland ist reich an archäologischen Stätten, doch nur einige von ihnen sind Besuchermagnete. Viele andere verfallen weitgehend unbeachtet. Seit längerem gibt es eine Debatte darüber, ob Verkauf oder Vermietung von Baudenkmälern dabei helfen könnten, diese zu erhalten.
Die Akropolis in Athen ist der der Stadtgöttin geweihte Burgberg, ein Ensemble von mehreren Baudenkmälern, vor allem Tempeln aus der Zeit der klassischen Antike. Sie gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Zwischen Weihnachten und Neujahr streikte dort, wie schon mehrmals zuvor, das Wachpersonal. Da das gesamte Ensemble von einem Zaun umgeben ist, kam kein Besucher durch.
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