Donald Trump hat die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, zum Rücktritt aufgefordert. „Wir haben Botschafterin Guilfoyle gebeten zurückzutreten“, sagte die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, auf Nachfrage eines Journalisten. „Sie war eine großartige Bereicherung für das Team, und wir wünschen ihr alles Gute.“ Nähere Angaben zur Personalie machte Zacharia nicht. In den vergangenen Tagen hatte das „Wall Street Journal“ mehrere Artikel veröffentlicht, die äußerst unangenehm für die Botschafterin sind. Offenbar wurde der Druck jetzt zu groß.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Der Zeitung zufolge soll Guilfoyle Eric Deters, einen einflussreichen Unterstützer von Trump, gebeten haben, persönliche Schulden in Höhe von 100.000 Dollar (89.000 Euro) auf ihrem Kreditkartenkonto zu tilgen. Deters habe das Geld so schicken sollen, dass die Überweisung im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar sei. Die Berichte wurden veröffentlicht, während sich US-Außenminister Marco Rubio auf Europa-Reise befand und dabei auch Athen besuchte.
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Guilfoyle: Tonaufnahmen wurden ihr zum Verhängnis
Am Samstag berichtete das „Wall Street Journal“ dann von Audioaufnahmen von Gesprächen, in denen die Botschafterin von luxuriösen Reisen erzählt, die von reichen griechischen Geschäftsleuten bezahlt wurden. Laut der Zeitung beschwerte sich Guilfoyle in einer anderen Tonaufnahme – unter Verwendung von Schimpfwörtern – darüber, dass sie nicht zu einem Abendessen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos im vergangenen Januar eingeladen war.
News aus den USA
Die ehemalige Fox-News-Moderatorin Guilfoyle gilt als überzeugte Anhängerin von Trumps Maga-Bewegung. Sie war früher mit dem heutigen Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, Gavin Newsom, verheiratet, der als möglicher Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten gilt. Außerdem war sie mit Trumps ältestem Sohn, Donald Jr., verlobt.
lro/AFP/dpa








