Nach den Schüssen am Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump den Schützen als Mann mit einer „gewalttätigen Vergangenheit und einer möglichen Besessenheit“ vom Sitz der US-Regierung bezeichnet. Trump dankte in der Nacht zum Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social dem „großartigen Secret Service“ für das „schnelle und professionelle Vorgehen gegen einen Bewaffneten“ am Weißen Haus. Der Schütze habe eine „gewalttätige Vergangenheit“ gehabt und sei möglicherweise von dem „am höchsten geschätzten Gebäude unseres Landes“ besessen gewesen.
Trump dankt nach Schüssen am Weißen Haus Einsatzkräften – und äußert Verdacht zu Schützen
In der Nähe von Trumps Amtssitz in Washington hatte am Samstag ein Mann auf Sicherheitskräfte des Secret Service geschossen. Wie der Kommunikationschef des für den Schutz des US-Präsidenten zuständigen Secret Service, Anthony Guglielmi, mitteilte, schossen die Beamten zurück und verletzten den mutmaßlichen Schützen tödlich.
Bei dem Schusswechsel wurde den Angaben zufolge außerdem ein Passant getroffen. Zu seinem Zustand äußerte sich der Secret Service nicht. Das Weiße Haus, in dem sich Trump während des Schusswechsels aufhielt, wurde weiträumig abgeriegelt.
News aus den USA
Mehrere US-Medien berichteten, bei dem Angreifer habe es sich um den 21-jährigen Nasire B. aus dem Bundesstaat Maryland gehandelt. Er sei in der Vergangenheit durch psychische Probleme aufgefallen und sei wiederholt mit Beamten des Secret Service aneinandergeraten.
afp





