Familien- und Frauenministerin Karin Prien (CDU) hat sich vorsichtig positiv zu den Angriffen der USA und Israels auf den Iran geäußert.  „Ich fühle eine gewisse Erleichterung, dass möglicherweise die letzten Tage dieses Regimes angebrochen sind“, sagte Prien den Zeitungen dieser Redaktion. „Das Mullahregime ist eines der schlimmsten Terrorregime der Welt, eines, das das Existenzrecht Israels infrage stellt und aktiv bekämpft.“ Es sei ein Regime, das nahezu jede Terrororganisation im Nahen Osten finanziert habe und eine große Mitverantwortung nicht nur für den 7. Oktober, sondern auch für das Leid Hunderttausender in der Region trage.

Gleichzeitig, sagte Prien, blicke sie „mit Sorge“ in den Nahen Osten, wo Israel und andere Länder der Golfregion unter Raketenbeschuss und auch viele Zivilisten jetzt in Gefahr seien. „Ich wünsche mir für den Iran, Israel, den gesamten Nahen Osten endlich Frieden.“

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#26 Karin Prien über ihre jüdischen Wurzeln - und die Gedanken an eine Flucht nach Israel
Meine schwerste Entscheidung
 

Die Menschen im Iran hätten in den letzten Monaten viel gelitten. „Tausende, die ihre Freiheitsrechte friedlich eingefordert haben, mussten dafür ihr Leben lassen“, sagte die CDU-Politikerin dieser Redaktion. „Ich wünsche mir sehr, dass die iranische Zivilgesellschaft – das, was von ihr übrig ist – jetzt diese Chance wahrnehmen kann.“ Das gelte insbesondere für die Frauen. „Die iranischen Frauen sind unfassbar mutig, ohne sie hätte es keinen der Aufstände der letzten Jahre gegeben“, sagte Prien. „An einer künftigen Regierung im Iran müssen sie maßgeblich beteiligt sein. Es geht hier auch um ihr Recht auf Selbstbestimmung.“