Ronja Kemmer, CDU-Abgeordnete aus Ulm (Baden-Württemberg), hat vor vier Monaten ihre vier Jahre alte Tochter Paulina verloren. Seither ist der Alltag der Familie komplett auf den Kopf gestellt. In der „Südwest Presse“ hat die 36 Jahre alte Politikerin nun erstmals über den Schicksalsschlag gesprochen. „Die vergangenen Wochen waren nach dem plötzlichen Tod unserer Tochter für unsere Familie und unser gesamtes Umfeld sehr schwer“, sagte sie.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Zur Familie gehören ihr Mann Fabian (33) und Tochter Charlotte, die im Juli 2022 auf die Welt kam. Für sie alle ist nichts ist mehr, wie es war. „Das Leben ist seitdem für uns ein anderes, aber wir finden allmählich einen Weg zurück in den Alltag.“
Die Anteilnahme und Unterstützung in den vergangenen Monaten – parteiübergreifend in Berlin und im Wahlkreis – habe sie tief berührt. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die uns unterstützt und an uns gedacht haben“, sagte Kemmer. Zur Todesursache ihrer Tochter ist nichts bekannt.
Kemmer will nach der Sommerpause wieder Politik machen
Kemmer sitzt seit Dezember 2014 für die Union im Deutschen Bundestag, war damals die jüngste Abgeordnete im Haus: 25 Jahre alt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin ist sei Mai 2025 stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Forschung, Technologie und Raumfahrt, Digitalisierung und Staatsmodernisierung.
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Nach der Sommerpause wolle sie diese Themen auch in Berlin wieder stärker vertreten, sagte die Politikerin der Zeitung. „Das sind Politikbereiche, in denen wir schnell, klug und effizient vorankommen müssen, wenn wir als große Wirtschaftsnation in der Welt weiter eine Rolle spielen wollen.“
Das passe auch zur Region Ulm: „Da müssen wir doch nur an die vielfältigen Forschungseinrichtungen, Institutionen und Firmen in der Wissenschaftsstadt denken“, sagte Kemmer. „An unsere Mittelständler und Weltmarktführer hier.“

Der Koalition bescheinigte Kemmer im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ indessen einen „starken Start“. „Wir haben Dinge, die wir versprochen haben, auch umgesetzt. Bei der Migration gibt es Zurückweisungen an den Grenzen und bei den Abschiebungen sind die Zahlen gestiegen. Zudem haben wir den Agrardiesel für die Landwirtschaft“, sagte sie.
pcl/mit dpa







