Es war wohl ein gezieltes Attentat: Ein bewaffnetes Kommando hat am Dienstag (Ortszeit) die Bürgermeisterin von Tepalcatepec in Mexiko ermordet. Der Anschlag geschah, als Martha Laura Mendoza Mendoza in Begleitung ihrer Familie ihr Haus in der Kleinstadt im Bundesstaat Michoacán verließ, wie das Nachrichtenmagazin „Proceso“ berichtete. Sie ist nicht das einzige Opfer.

Mendozas Ehemann wurde ebenfalls erschossen, ihr Sohn liegt mit Schussverletzungen im Krankenhaus.

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Kriminelle Gruppen kämpfen in Mexiko gegeneinander

Im Bundesstaat Michoacán kämpfen verschiedene Gruppierungen der organisierten Kriminalität um die Vormacht. In diesem Zusammenhang ist auch politische Gewalt allgegenwärtig. Laura Mendoza war die Schwägerin von Juan José Farías Álvarez alias „El Abuelo“, dem Gründer eines Selbstverteidigungskommandos, das für Schutzgelderpressungen von Avocado-Produzenten und andere illegale Aktivitäten bekannt ist.

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Seit dem Amtsantritt von Präsidentin Claudia Sheinbaum im Oktober 2024 sind in Mexiko schon zwei Gemeindevorsteherinnen und vier Gemeindevorsteher ermordet worden.

epd/jle