Israel kündigt erneut verstärkte Angriffe im Gazastreifen an. Aus diesem Grund hat die israelische Armee die Zivilbevölkerung in mehreren Gebieten im Norden des Gazastreifens zur unverzüglichen Evakuierung aufgerufen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Terroristische Organisationen führen Sabotageaktivitäten in den Gebieten durch und daher wird die Armee ihre Offensivaktivitäten dort ausweiten, um die Fähigkeiten der terroristischen Organisationen zu zerstören“, schrieb ein Militärsprecher auf der Plattform X.
Israel spricht von Sabotageaktivitäten
Die Gebiete seien nun „gefährliche Kampfzonen“, hieß es weiter. Die Menschen sollen sich nach den Worten des Armeesprechers in Richtung Westen begeben. In dem Post waren das vorgesehene Angriffsgebiet sowie die Gegenden, in die sich die Menschen begeben sollen, mithilfe einer Grafik gekennzeichnet.
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Israel will Hamas vollends zerschlagen
Israel kämpft seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 gegen die Terrororganisation Hamas im Gazastreifen. Vor knapp zwei Wochen startete die Armee eine neue Großoffensive in dem Küstengebiet. Täglich wurden Dutzende Tote gemeldet. Erklärtes Ziel Israels ist es, die Hamas vollends zu zerschlagen sowie die noch immer von Extremisten festgehaltenen Geiseln freizubekommen. An Israels Vorgehen gibt es international Kritik.
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Die israelische Armee hat zudem mehrere militärische Anlagen der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen, wie in der Nacht zu Freitag verkündet wurde. Am Abend seien unter anderem „terroristische Infrastruktur“ sowie Raketen- und Raketenabschussrampen attackiert worden.
Aktivität der Hisbollah-Miliz verstoße gegen Wafferuhe
Die Existenz von Waffen und die Aktivität der Miliz in den angegriffenen Gebieten stellten einen ernsten Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung dar, hieß es. Die Armee werde weiterhin jeden Versuch der Hisbollah unterbinden, ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen.
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Eigentlich gilt seit Ende November eine Waffenruhe zwischen der mit der islamistischen Hamas verbündeten Hisbollah im Libanon und Israel. Beide Seiten werfen einander Verstöße vor. Israels Armee behält sich trotz der Waffenruhe vor, weiter Ziele militanter Milizen in dem nördlichen Nachbarland anzugreifen.
dpa/jle







