Mal ist es der Gartenzwerg, mal zu laute Musik, mal der Kirschlorbeer, der einige Zentimeter über das eigene Grundstück hinüber ragt. Es reichen Banalitäten, um einen gewaltigen Streit mit Nachbarn vom Zaun zu brechen. Apropos Zaun: Mit einem solchen Ärgernis müssen sich derzeit die Nachbarn des reichsten Manns der Welt herumschlagen. Die laut „New York Times“ übrigens zunächst nicht gewusst hätten, welcher finanzkräftige und einflussreiche Weltbürger da neben ihnen in der ruhigen Sackgasse in einem Vorort von Austin eingezogen ist. Aber von vorne.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Streitpunkt zwischen Elon Musk und seinen drei Nachbarn ist ein fast fünf Meter hoher Maschendrahtzaun in einer exklusiven Wohngegend in Texas. Scheinbar ein Dorn im Auge für die gut betuchte Klientel. Sie will erreichen, dass der Tech-Milliardär den Zaun und ein hohes Stahltor an dem rund sechs Millionen Dollar teuren Haus mit sechs Zimmern wieder abreißen muss. Das Gatter ist nämlich drei Meter höher als in der 3400-Seelen-Gemeinde erlaubt.

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Doch damit nicht genug. Musk treibt die Anrainer wohl auch mit anderen Dingen in den Wahnsinn. Inzwischen sollen sie sich bei städtischen Behörden auch über zu viel Verkehr durch Musks Personal und in der Straße parkende Autos beschwert haben.

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Elon Musk: Nachbarschaftsstreit um Maschendrahtzaun

Musks Vertreter wiederum versuchten, nachträglich Ausnahmegenehmigungen für den Zaun zu bekommen, heißt es im Bericht der „New York Times“. Die Behörden waren bisher jedoch nicht bereit, nachträglich eine Ausnahme zu machen – um nicht auch noch andere zu Regelverstößen zu animieren. Als Nächstes stehe eine Entscheidung dazu bei einer Sitzung des Stadtrats Mitte Mai an, heißt es.

Warum sich der umstrittene Berater von US-Präsident Donald Trump überhaupt in den Südstaaten niedergelassen hat? Dort hat er seine Unternehmen wie den Elektroautobauer Tesla und den Twitter-Nachfolger X von Kalifornien hin verlagert.

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Doch nichts da, eitel Sonnenschein! Immer ist was. Irgendwie beruhigend zu wissen, dass selbst Multimilliardäre nicht vor Nachbarschaftsstreit gefeit sind.

mit dpa