Der versuchte Mordanschlag auf den damals noch als Präsidentschaftskandidaten aufgetretenen Donald Trump machte das verschlafene Butlers in Pennsylvania augenblicklich berühmt. Trump überlebte das Attentat auf ihn mit einem Streifschuss am rechten Ohr. Dem US-Medium „Washington Post“ brachte seine Berichterstattung über den Fall nun den wichtigsten Journalistenpreis der Welt ein.

Am Montag ist die „Post“ mit dem Pulitzerpreis in der Kategorie „Breaking News“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung für die beste Inlands-Berichterstattung geht an das „Wall Street Journal“ und dessen Beiträge über den politischen Aufstieg des Unternehmers Elon Musk. Die Nachrichtenagentur Reuters bekommt den Preis in der Sparte Investigativ-Journalismus für Recherchen zur tödlichen Droge Fentanyl.
Vier Auszeichnungen für die „New York Times“
Vier Auszeichnungen gingen an die „New York Times“, darunter Pulitzerpreise für internationale Berichterstattung zum Sudan-Konflikt, für Lokalberichterstattung über schwarze Drogentote in Baltimore und für Erklär-Journalismus zum militärischen Handeln der USA in Afghanistan. Fotograf Doug Mills bekam die Auszeichnung für seine Aufnahmen des versuchten Trump-Attentats, inklusive eines Bildes, das eine Patrone im Flug zeigte.
News aus den USA
Als beste Illustratorin wurde Ann Telnaes ausgezeichnet, die nach 17 Jahren ihre Arbeit bei der „Washington Post“ niedergelegt hatte, weil die Zeitung einen Trump-kritischen Cartoon nicht veröffentlichen wollte.
Pulitzerpreis vergeben: „James“ ist bester Roman
Als bester Roman wurde „James“ von Percival Everett ausgezeichnet, eine Neufassung von Huckleberry Finn. Bestes Sachbuch wurde „To the Success of Our Hopeless Cause“ von Benjamin Nathans, über das Wirken russischer Dissidenten seit den 1960er-Jahren.
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Die Preise in mehr als 20 Kategorien wurden zum 109. Mal vergeben. Über sie bestimmt eine Jury, die an der New Yorker Columbia-Universität angesiedelt ist.
dpa/jle







