Knapp zweieinhalb Monate nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Deutschen Bundestag nimmt die neue Führungsriege der Freien Demokraten Gestalt an. Nach Informationen dieser Redaktion plant der designierte Parteichef Christian Dürr im Falle seiner Wahl, die Berliner KI-Unternehmerin Nicole Büttner als neue Generalsekretärin vorzuschlagen. Mitte Mai findet ein Bundesparteitag statt, dann legen der bisherige Vorsitzende Christian Lindner und der noch amtierende Parteimanager Marco Buschmann offiziell ihre Ämter nieder.

FDP-Führung: Dürr verspricht „erfahrene und neue Gesichter“
Dürr sagte jetzt dieser Redaktion: „Wenn ich beim Bundesparteitag zum Vorsitzenden gewählt werde, schlage ich den Posten des Generalsekretärs vor. Ich freue mich sehr, dass Nicole Büttner sich dazu entschieden hat, mein ‚Running Mate‘ zu werden.“ Dürr ergänzte, Büttner sei eine erfolgreiche Unternehmerin im KI-Bereich und seit 20 Jahren Mitglied der FDP. „Ich möchte neue Wege gehen. Denn in der Vergangenheit waren es meistens Berufspolitiker, die in der ersten Reihe standen – nicht nur in der FDP.“
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Mit Büttner habe er jetzt eine „profilierte und aktive Unternehmerin“ für sein Team gewinnen können, sagte der ehemalige Fraktionsvorsitzende weiter. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Das künftige FDP-Präsidium wird gleichermaßen aus erfahrenen und neuen Gesichtern bestehen.“

Büttner, Jahrgang 1985, ist Unternehmerin und Investorin im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Unter anderem gründete sie das Berliner KI-Unternehmen Merantix Momentum, dessen Geschäftsführerin sie auch ist. Büttner ist in Ludwigshafen geboren. Ihre Familie lebt in der Schweiz und sie arbeitet in Berlin, dort sitzt auch ihre Firma.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Büttner, die im Schweizerischen Sankt Gallen, in Stockholm und Stanford (US-Bundesstaat Kalifornien) studierte, gehört dem Vorstand des Bundesverbands Deutsche Start-ups an. Sich selbst bezeichnet sie als „Unternehmerin, Ökonomin und Tech-Optimistin“. 2019 stand sie auf Platz 10 der FDP-Liste für die Europawahl, verpasste aber den Einzug ins Straßburger Parlament.




