Da hat es offensichtlich richtig gekracht. Laut eines Berichts von „Axios“ hat es in der vergangenen Woche einen heftigen Streit zwischen Elon Musk (53) und US-Finanzminister Scott Bessent (63) gegeben – im Weißen Haus. Er sei so hitzig gewesen, dass ein Mitarbeiter dazwischen gehen musste.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Unschöner Höhepunkt des Wortgefechts war folgende Passage. „Fuck You“, soll Bessent gerufen haben. Musks Antwort: „Sag es lauter.“ Laut zweier Augenzeugen soll sich US-Präsident Donald Trump in Hörweite des Streits befunden haben. Einer der Augenzeugen sagte: „Es war laut. Und ich meine: laut.“
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Hintergrund des Streits war eine Personalie bei der Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service). Der von Musk favorisierte amtierende Chef (Gary Shapley) wurde bereits nach wenigen Tagen wieder abgesetzt. Demnach soll Finanzminister Bessent erzürnt gewesen sein, dass Musk die Berufung an ihm vorbei bei Trump durchgesetzt habe. Bessent installierte stattdessen seinen Stellvertreter Michael Faulkender und machte ihn damit zum kommissarischen Leiter der Behörde.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestritt die Darstellung nicht. Meinungsverschiedenheiten seien „ein normaler Teil jedes gesunden politischen Prozesses“.
News aus den USA
Am Anfang von Trumps Amtszeit war Musk noch häufig neben dem US-Präsidenten zu sehen. Schon in den vergangenen Wochen wirkte seine Position im Umfeld Trumps aber geschwächt. Ein Einschnitt war die Abstimmung über einen wichtigen Richterposten im Bundesstaat Wisconsin. Musk stürzte sich in den Wahlkampf – doch der von ihm unterstützte Kandidat der Republikaner verlor.
Musk hatte am Dienstag auch keinen Hehl daraus gemacht, dass er sich mit seinem Widerstand gegen die hohen Zölle nicht bei Trump durchsetzen konnte. Er sei nur einer von vielen Beratern, „ich bin nicht der Präsident“. Er habe seine Position dargelegt, Trump habe dann die Entscheidung getroffen. „Ich hoffe, dass der Präsident beobachten wird, ob meine Vorhersagen richtiger waren als die Vorhersagen anderer – und vielleicht meinem Rat in Zukunft anderes Gewicht beimessen wird“, sagte Musk.
Auch der US-Präsident klingt mittlerweile so, als sei das Kapitel Musk für ihn abgeschlossen. „Er war eine enorme Hilfe“, sagte Trump im Weißen Haus auf die Frage eines Reporters, wie er sich die weitere Rolle des Tech-Milliardärs in Washington vorstelle.
dpa/dw









