Eigentlich war von vornherein klar, dass als „Sonderangestellter der US-Regierung“ Elon Musks Tage an der Spitze der Sparbehörde DOGE gezählt sein würden. Eine solche Aufgabe ist auf 130 Tage befristet. Vor wenigen Tagen sagte der Multimilliardär, dass er Ende Mai gehen werde, also nach genau 130 Tagen im Amt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Nun aber scheint es US-Präsident Donald Trump - wenngleich er noch dementieren lässt - plötzlich eiliger zu haben. Der Tech- und Medienunternehmer könnte schon binnen weniger Wochen von der politischen Bühne in Washington verschwinden, berichtet das Magazin „Politico“. 

Der Anlass liegt nahe: Die peinliche Niederlage bei der Richterwahl in Wisconsin ist Trump unter die Haut gegangen. Während der Präsidentschaftskampagne hatten Musks Geld und seine Rolle als Chef der Social Media Plattform „X“ dem Kandidaten Trump Aufwind gegeben. Womöglich war der reichste Erdenbürger sogar in Swing States wie Pennsylvania für seinen Sieg verantwortlich. 

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Elon Musk kommt bei den Wählern nicht an

In den ersten zweieinhalb Monaten von Trump 2 ist Musk aber zu weit gegangen. Die Differenzen zwischen dem Exzentriker und leitenden Kabinettsmitgliedern, allen voran Außenminister Marco Rubio, sind offenkundig. Da konnte der Präsident noch ein Auge zudrücken. Doch seine Irritation über Musks ständige Nähe ist zunehmend gewachsen.

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Dazu gesellte sich nun obendrein die Schlappe bei einer strategisch wichtigen Wahl. Musks albernen Entgleisungen in Wisconsin, angefangen mit dem „Käsehut“, kamen bei den Wählern nicht an. Trump dürfte in keinem Fall geschwächt sein. Denn seine Regierung wäre lediglich um einen Chaoten ärmer. Der Unternehmer ist nicht nur entbehrlich, er ist zur politischen Hypothek geworden. Und dafür hat dieser Präsident, wie es scheint, Null-Toleranz.