Tech-Milliardär Elon Musk hat zahlreiche Kinder. Wie viele es sind, ist nicht abschließend geklärt. Ein Herz unter dem X-Beitrag einer gewissen Shivon Zilis wird dahingehend gedeutet, dass er mit der Frau wohl 14 Kind gezeugt hatte. Im Gegensatz zu Selden Lycurgu streitet er andere ihm nachgesagte Nachkommen vehement ab.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Öffentlich lässt er sich sowieso am liebsten mit X Æ A-12 ablichten. Der Junge sitzt schon mal bei Papa auf den Schultern im Oval Office – oder wird von Donald Trump höchst persönlich zum Präsidenten-Hubschrauber begleitet.

Eine Szenerie, die es mit Vivian Jenna Wilson wohl so nicht gegeben hätte. Die 20-jährige Nachkommin ist transsexuell – und damit dem rechtsgesinnten Werteverständnis des Vaters und seines Vorgesetzten im Weißen Haus ein Dorn im Auge. Ein Umstand, der Wilson aber nicht zum Schweigen bringt. Auf zahlreichen sozialen Medien, die nicht in den Händen ihres Vaters liegen, meldet sie sich neuerdings zu Wort. Auf Instagram etwa folgen ihr mehr als 80.000 Menschen. Unter ihrer Profilbeschreibung steht „She/Her“ (Sie/ihr).

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Elon Musk: Kind hat „fast halbes Jahrzehnt“ nicht mehr mit ihm gesprochen

In einem Interview, das Wilson nun der „Teen Vogue“ gegeben hat, wird sichtbar, wie sehr die 20-Jährige aus Los Angeles mit dem Vater über Kreuz liegt. Es geht so weit, dass sie in einem Antrag auf Namensänderung 2022 klarstellte, dass sie „in keiner Weise mit (ihrem) biologischen Vater verwandt sein möchte“.

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„Ich habe seit 2020 nicht mehr mit ihm gesprochen. Das ist mittlerweile fast ein halbes Jahrzehnt her“, sagte Wilson der „Teen Vogue“ – und fügt prompt hinzu: „Gott sei Dank.“ Wie viele (Halb-)Geschwister Wilson habe, wisse sie selbst nicht. Und von deren Existenz habe sie, ebenso wie die breite Öffentlichkeit, meist aus der Presse oder sozialen Medien erfahren.

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Wilson schießt scharf gegen ihren Vater

Was ihren Vater anbelangt, sind ihre Äußerungen in ihrem zweiten öffentlichen Interview vielmehr politischer Natur. „Der Nazigruß war der Wahnsinn“, sagt sie zu einer Geste, die ihr Vater nach der Vereidigung von Präsident Trump auf offener Bühne zeigte. „Das war definitiv ein Nazigruß. Die Menge trägt genauso viel Schuld, und ich habe das Gefühl, dass darüber nicht geredet wird.“

Wilson nennt Musk ein „jämmerliches Mannskind“, das ihr „scheißegal“ sei. „Es nervt, dass die Leute mich mit ihm in Verbindung bringen“, was wohl auch erklärt, warum sich Wilson so selten mit etablierten Medien spricht. Nur einmal stellte sie sich im Sommer vergangenen Jahres einem Interview des Senders NBC. Zuvor hatte Musk in einem Podcast von Influencer Jordan Peterson scharf gegen Wilson geschossen.

Musk sagte damals, sein Kind sei „vom Woke-Mind-Virus getötet“ worden und behauptete, bei der Zustimmung für die geschlechtsangleichenden Eingriffe seines damals 16-jährigen Kindes „ausgetrickst“ worden zu sein. Wilson dementiere das gegenüber NBC. Er habe gewusst, was er tat.

daw