Die CDU-Politikerin Julia Klöckner (52) soll laut eines Medienberichts Bundestagspräsidentin werden. Das will der „Spiegel“ aus Kreisen der CDU/CSU-Fraktion erfahren haben. Die Union ist im neuen Bundestag die stärkste Kraft (28,5 Prozent) und hat damit für den Posten ein Vorschlagsrecht. Es ist formell das zweithöchste Amt im Staat.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Auch Armin Laschet soll als Kandidat gehandelt worden sein. Gegen ihn gebe es aber Widerstände aus der CSU. Zudem kommt der gescheiterte Kanzlerkandidat der Wahl von 2021 aus Nordrhein-Westfalen – wie der designierte Kanzler Friedrich Merz sowie die potenziellen Minister Carsten Linnemann (aktuell CDU-Generalsekretär) und Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn. Auch ein weiterer Kandidat, der CDU-Rechtspolitiker Günter Krings, kommt aus Nordrhein-Westfalen.

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Julia Klöckner: Vorbehalte in der Fraktion

Laut „Spiegel“ gibt es aber auch gegen Klöckner in der Fraktion Vorbehalte. Sie sei keine überparteiliche Integrationsfigur. Die noch amtierende Bundestagspräsidentin ist Bärbel Bas von der SPD.

Klöckner war von 2018 bis 2021 unter der Kanzlerin Angela Merkel Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Bei der Bundestagswahl im Februar gelang es ihr, den Wahlkreis Kreuznach (Rheinland-Pfalz) für die CDU zurückzuholen. Seit 2022 ist sie zudem Bundesschatzmeisterin der CDU.

dw