Am Montag hat Russland erneut zahlreiche Städte in der Ukraine mit Raketen beschossen. Im ganzen Land herrschte Luftalarm, teilten die Behörden mit. In der Hauptstadt Kiew, Charkiw und Saporischschja sowie im Westen seien zudem Explosionen zu hören gewesen. Dabei soll wichtige Infrastruktur getroffen worden sein.
So teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko mit, dass die Strom- und die Wasserversorgung der Hauptstadt teilweise ausgefallen sei. Demzufolge seien rund 350.000 Wohnungen ohne Strom. An der Wiederherstellung werde gearbeitet. Die ukrainische Eisenbahn teilte mit, dass sich der Ausfall der Stromversorgung stellenweise auf den Verkehr auswirke und zu Zugverspätungen führe.
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Ukraine: Russland nimmt Energie-Stützpunkte ins Visier
Bereits zuvor hatte Russland erklärt, besonders die Energie-Infrastruktur des Nachbarlands ins Visier nehmen zu wollen. Die Ukraine spricht von "Energieterror" mit dem Ziel, die Menschen in Dunkelheit, Kälte und Angst zu stürzen und so in die Flucht in die EU zu treiben.
Ukrainerinnen und Ukrainer wurden von den Behörden dazu aufgerufen, sich während der Raketenangriffe in Schutzbunkern und anderen Räumen in Sicherheit zu bringen.
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