SPD

Saskia Esken fordert mehr Chancengleichheit für Kinder

Diana Zinkler
Klingbeil und Esken neues Führungsduo der SPD

Klingbeil und Esken neues Führungsduo der SPD

Saskia Esken und Lars Klingbeil sind das neue Führungsduo der SPD. Esken, die schon seit zwei Jahren Parteichefin ist, erhielt auf dem Bundesparteitag der Sozialdemokraten 76,7 Prozent der Stimmen. Der bisherige Generalsekretär Klingbeil erhielt 86,3 Prozent.

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Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken will mit dem neuen Forum Kinder und Familien für mehr Bildungs- und Geschlechtergerechtigkeit sorgen.

Berlin.  Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken fordert eine Trendwende hin zu mehr Chancengleichheit bei Kindern. „Kindern, die in Armut aufwachsen, wird all das verwehrt. Schon im frühen Kindesalter erleben sie existenzielle Ängste, mangelnde Teilhabe und ungerechte Chancen“, sagte Saskia Esken vor der konstituierenden Sitzung des neuen Forums Kinder und Familien unserer Redaktion.

Kinder in Armut starteten mit einer schweren Last ins Leben, die sich nur schwer wieder abschütteln lasse. Die Kindergrundsicherung sei eines der bedeutendsten Vorhaben der Ampelregierung, das sie mit dem Forum Kinder und Familie aktiv begleiten werde, so die SPD-Politikerin.

Familien sind ein Ort, wo Sicherheit in Krisen entsteht

Gerade Familien seien der Ort, wo Kinder und Jugendliche zu souveränen Persönlichkeiten heranwachsen und wo Erwachsene Verantwortung füreinander übernehmen und die Sicherheit erfahren, die sie auch schwierige Zeiten des Wandels und der Krisen überstehen lasse.

„Damit bilden Familien eine entscheidende Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land“, sagte Esken. Familien bräuchten die Voraussetzungen für eine fairere Verteilung von Berufs- und Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen.

Das „Forum Kinder Familie“ konstituiert sich am 21. September. Das Forum wird von Saskia Esken und Serpil Midyatli geleitet. Dem Forum gehören neben dem SPD-Vorstand der DGB, der Deutsche Kinderschutzbund, Elternverbände, Kirchenvertreter und Vertreter der Hans-Böckler-Stiftung an.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.