Vor vier Wochen war ich am Rande des Berliner Ortsteils Buch unterwegs. Der stellvertretende Leiter der Berliner Forsten zeigte uns, wie sie den Wald umbauen, damit er Hitze und Trockenheit besser verträgt und weniger leicht in Brand gerät. Bisher habe man Glück gehabt in Berlin, es habe noch keine Waldbrände gegeben.
So schnell ändern sich die Zeiten. Inzwischen brennt es im Grunewald um den Sprengplatz der Polizei. Ein Berliner Albtraum-Szenario, auch wenn die breite Schneise der Avus das Feuer von den waldnahen Wohngebieten trennt. Ukrainische Flüchtlinge, die im nahen Westend untergekommen sind, hatten wegen der detonierenden Munition Angst, der Krieg sei nach Berlin vorgedrungen.


