Am Ende überforderte die Situation wohl beide: Reem (14), die vor vier Jahren mit ihrer Familie aus dem Libanon nach Deutschland kam und möglicherweise abgeschoben wird, und die Kanzlerin, die Reem fragte, wie es mit ihr weitergehe. Angela Merkel versuchte sich an Erklärungen, Reem weinte, die Kanzlerin versuchte zu trösten - und im Netz gibt es seither unter dem Hashtag #merkelstreichelt eine breite Diskussion, ob Angela Merkel dies nun gut gemacht hat und was die ganze Situation über Deutschlands Asylpolitik aussagt.
>>>Migrationsbeauftragte: Schülerin Reem hat gute Chancen
Reem, die in Rostock zur Schule geht, wo die Diskussion mit Angela Merkel stattfand, äußerte sich nun im Fernsehen. Die Tränen sind getrocknet, lächelnd ist sie in dem Beitrag des ARD-Morgenmagazins zu sehen und sagt über die Bundeskanzlerin: „Sie hat zugehört und sie hat auch ihre Meinung dazu gesagt und das finde ich auch in Ordnung.“ Und weiter: „Ich werde mich jetzt erstmal damit abfinden“. Weiter hoffen will Reem nun, dass sie nicht abgeschoben wird.
#Merkelstreichelt: Was das Mädchen dazu nach der Veranstaltung sagt. Wir haben sie gefragt. #Flüchtlinge #Merkel
https://t.co/zBJDnTBpYC
— ARD Morgenmagazin (@ardmoma) July 17, 2015
Zuvor hatte sie dem Sender schon gesagt, sie wolle studieren, „etwas tun, damit die Zukunft besser wird“. Sie habe viel mit Krieg und Unsicherheit zu tun gehabt, die Angst sei weiter in ihr drin, aber in Deutschland werde es immer besser.
Liebe Community, im Netz diskutieren viele Nutzer über ein Gespräch der Kanzlerin mit einer libanesischen Schülerin....
Posted by Bundesregierung on Donnerstag, 16. Juli 2015
sh




