Umfragen

FDP klebt an der Fünf-Prozent-Hürde und darunter

Ihre Personaldebatte bekommt der FPD nicht: Bundesweit kommt sie in Umfragen auf nur fünf Prozent, in den Bundesländern sieht es noch schlechter aus.

Die von der Debatte um Parteichef Guido Westerwelle erschütterte FDP klebt weiter an der Fünf-Prozent-Grenze. Rot-Grün erlebt dagegen ein kleines vorweihnachtliches Hoch: Die SPD legt in Wochenfrist einen Prozentpunkt auf 26 Prozent zu und die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt auf 20 Prozent. Das ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag“.

Die CDU/CSU rutscht in diesem "Sonntagstrend“ um einen Punkt wieder auf 34 Prozent. Die Linke bleibt stabil bei 10 Prozent. Alle übrigen Parteien zusammen kommen auf fünf Prozent (minus 1).

Auch vor den anstehenden Landtagswahlen dürfte der FPD unwohl sein: Sie muss befürchten, bei am 27. März 2011 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern. Wenn die Wahlen am kommenden Sonntag wären, kämen die Liberalen in beiden Bundesländern jeweils nur auf vier Prozent. Das ergaben zwei repräsentative Emnid-Umfragen im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus“.

In Baden-Württemberg führt die CDU demnach mit 41 Prozent vor den Grünen mit 29 und der SPD mit 19 Prozent. In Rheinland-Pfalz führt die SPD mit 39 Prozent vor der CDU mit 37 und den Grünen mit 11 Prozent. Die Linkspartei läge jeweils gleichauf mit der FDP bei vier Prozent. In beiden Ländern wäre damit die CDU im Nachteil gegen ein Bündnis aus Grünen und SPD.

Befragt wurden jeweils 1001 repräsentativ ausgewählte Personen vom 7. bis 15. Dezember 2010.