Liveticker

Fotos von totem Osama Bin Laden zu grausam

US-Spezialeinheiten haben am Montag Terroristenführer Osama Bin Laden getötet. Morgenpost Online berichtet im Live-Ticker über die nun folgenden Ereignisse.

20.33 Uhr: Weißes Haus: Fotos von totem Bin Laden grausig

Das Weiße Haus hat noch nicht entschieden, ob Fotos von der Leiche des Terroristenchefs Osama bin Laden veröffentlicht werden sollen. Sprecher Jay Carney sagte, die Bilder seien zweifellos „grausig“. Vor diesem Hintergrund werde geprüft, ob es nötig sei, sie zu veröffentlichen. Bin Laden soll zwei Mal in den Kopf getroffen worden sein, einmal direkt über dem linken Auge. Wie es in Medienberichten hieß, „explodierte sein Kopf“.

20.08 Uhr: Osama Bin Laden war unbewaffnet

Nach Angaben der US-Regierung war Osama BIn Laden bei dem tödlichen Einsatz von US-Spezialkräften in Pakistan unbewaffnet. Das teilte das Weiße Haus mit. Zunächst hatte es geheißen, die Spezialkräfte hätten Bin Laden lebend gefangen genommen, wenn es dazu eine Möglichkeit gegeben hätte. Da er jedoch gekämpft habe, sei er getötet worden. Bin Laden wurde durch einen Kopfschuss getötet.

19.37 Uhr: Osama Bin Ladens letzter Wille

Osama Bin Laden soll in seinem Testament verfügt haben, dass seine Frauen nicht wieder heiraten dürfen. Auch sollen seine Söhne nicht Mitglieder seines Terrornetzwerkes al-Qaida werden. Vielmehr bedauert er, dass er wegen des Heiligens Krieges zu wenig Zeit für seine Kinder gehabt habe. Ob das Schreiben echt ist, ist noch nicht eindeutig geklärt.

17.22 Uhr: Taliban fordern Beweise für Tod von Bin Laden

Die radikalislamischen Taliban fordern Beweise für den Tod von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden. „Die Amerikaner haben keine überzeugenden Dokumente vorgelegt, die ihre Behauptung beweisen und auch Osama bin Ladens engstes Umfeld hat Berichte über seinen Märtyrertod bislang weder bestätigt noch dementiert“, erklärten die Islamisten am Dienstag auf einer ihrer Internetseiten. Eine Reaktion auf den Tod des Terrorchefs wäre daher „verfrüht“.

Es war die erste Äußerung der Taliban seit dem von den USA vermeldeten Tod des Chefs des Terrornetzwerks al-Qaida. Bin Laden war in der Nacht zum Montag von einer US-Spezialeinheit in Pakistan getötet worden.

16.37 Uhr: USA nehmen sich den Rest von al-Qaida vor

Nach der Tötung von Terroristenchef Osama bin Laden verfolgen die USA weiter ein bestimmtes Ziel: die Ausschaltung von al-Qaida. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama sei entschlossen, „den Rest der al-Qaida zu schlagen“, sagte Anti-Terror-Chef John Brennan am Dienstag im Fernsehen. Das gefürchtete und sich ausbreitende Terrornetzwerk habe während des von Washington geführten zehnjährigen Kriegs in Afghanistan einen „schweren Schlag“ erlitten.

15.49 Uhr: De Maizière nennt Sicherheitslage unverändert

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sieht die Sicherheitslage in Deutschland nicht verändert. „Befürchtungen, dass jetzt die Lage irgendwie schlimmer wird, teile ich ausdrücklich nicht“, sagt der Minister. „Der Schlag gegen Osama bin Laden ist ein großer Erfolg im Kampf gegen der Terrorismus.“ Furcht sei der schlechteste Ratgeber, sagt de Maizière weiter. „Die Lage ist unverändert, auch in Afghanistan.“

15.20 Uhr: Westerwelle sieht nach Tod Bin Ladens mehr Sicherheit

Guido Westerwelle sieht insgesamt eine geringere Gefährdung durch Anschläge. „Natürlich müssen wir wachsam bleiben und uns auch darauf einstellen, dass es Gegenreaktionen gibt“, sagt er. „Aber ich denke, unterm Strich ist es eine Vergrößerung der Sicherheit, wenn ein solcher Terrorist sein Handwerk nicht fortsetzen kann.“

14.26 Uhr: Suche nach Anschlagsplänen

US-Präsidentenberater Brennan verkündet mehr Details zu Osama Bin Laden: Der Al-Qaida-Chef habe die vergangenen fünf bis sechs Jahre auf dem Anwesen verbracht. In der Zeit habe er praktisch keine Kontakte außerhalb des Geländes gehabt, sei dort aber sehr aktiv gewesen und habe zum Bespiel Video- und Audio-Botschaften aufgenommen.

„Wir versuchen jetzt zu verstehen, in welche Aktivitäten Osama bin Laden in den vergangenen Jahren verstrickt war“, sagt Brennan. Die US-Regierung habe noch nicht entschieden, ob Bildmaterial von der Erstürmung der Villa veröffentlicht werde. Mit Blick auf die sichergestellten Unterlagen sagt er: „Am meisten interessiert uns, ob wir Einblick in die Planung eines Terroranschlages gewinnen können, so dass wir entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen können.“

13.50 Uhr: "Kein Aha-Moment"

Der Top-Berater von Präsident Obama nennt die jahrelange Fahndung nach Bin Laden das Ergebnis mühseliger Kleinarbeit. Zum Erfolg habe „keine einzelne Information, kein Aha-Moment“ geführt, sagt John Brennan dem US-Sender CNN. Brennan zeigt sich überzeugt, dass die USA bei Verhören von Terrorverdächtigen auch ohne die unter Präsident George W. Bush angewandten „harschen Methoden“ an so viele Informationen wie möglich kommen. „Wir haben dazu alle notwendigen Werkzeuge“, sagt er. „Wir sind zuversichtlich, alle Gelegenheiten nutzen zu können.“

13.40 Uhr: Sondertreffen in Islamabad

In Islamabad sind ranghohe Vertreter Pakistans, Afghanistans und der USA zu Gesprächen zusammengekommen. Bei dem Treffen sei es in erster Linie um die Sicherheitslage an der pakistanisch-afghanischen Grenze sowie um den Friedens- und Versöhnungsprozess in Afghanistan gegangen, sagt der US-Sondergesandte Marc Grossman.

13.30 Uhr: CIA war bis zum Schluss unsicher

Der US-Geheimdienst CIA war sich nach einem Zeitungsbericht bis zuletzt keinesfalls völlig sicher, ob bin Laden tatsächlich in dem Anwesen in Abbottabad lebte. Einige Analysten hätten die Wahrscheinlichkeit mit 60 Prozent angegeben, andere mit 80 Prozent, meldet das „Wall Street Journal“. CIA-Chef Leon Panetta habe die Ungewissheit zu schaffen gemacht. Dann habe er aber entschieden, dass die US-Öffentlichkeit selbst bei einer 50-prozentigen Chance hinter der Operation stehen würde, schreibt die Zeitung weiter. Zuvor habe er in einem Geheimtreffen mit Kongressabgeordneten mehrere zehn Millionen Dollar beantragt und erhalten, um die kostspielige und aufwendige Beschaffung von Geheimdienstinformationen über das Anwesen zu finanzieren.

12.47 Uhr: Körting: Bin Laden eigentlich Fall für Strafgerichtshof

Osama bin Laden wäre nach Ansicht von Berlins Innensenator Ehrhart Körting eigentlich ein Fall für den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gewesen. Der SPD-Politiker sagte, man empfinde sicherlich Genugtuung, wenn ein Mensch, der Massenmord zu verantworten habe, in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen werde. „Mir als Jurist wäre es lieber gewesen, wenn er vor dem internationalen Strafgerichtshof zur Verantwortung gezogen worden wäre.“ Zudem kritisierte Körting den Jubel über den Tod bin Ladens. „Wie wir reagieren, ist auch für die zukünftige Sicherheitslage relevant“, sagte der Senator auf der Berliner Fachtagung „Sicherheitsstrukturen im Wandel 2011“.

12.06 Uhr: Cyber-Kriminelle machen sich Tod Bin Ladens zunutze

Cyber-Kriminelle nutzen den Einsatz des US-Militärs. Sehr schnell seien E-Mails oder Botschaften in sozialen Netzwerken aufgetaucht, die auf die Tötung Bin Ladens Bezug nahmen und dazu dienten, schädliche Software zu verbreiten, wie Experten von Computer-Sicherheitsfirmen in den USA berichten. „Die Berichte über den Tod Osama Bin Ladens sind einfach ein zu guter Köder, als dass Cyber-Kriminelle sie ignorieren könnten“, erklärt der Sicherheitsspezialist McAfee.

Der Sicherheitsspezialist Sophos warnt: „Achten Sie auf Links etwa in E-Mails oder auf sozialen Netzwerken, die Ihnen besondere Informationen über die Vorgänge versprechen.“ In den Botschaften würden etwa Details zum Ablauf der US-Militäraktion, Videos oder Fotos des Toten Bin Laden versprochen. Tatsächlich stecke hinter den Links aber Schadsoftware.

11.53 Uhr: China verteidigt Pakistan

China verteidigt nach dem Tod von Bin Laden Pakistan gegen Vorwürfe, nicht entschlossen genug gegen radikale Islamisten vorzugehen. „Pakistan steht beim internationalen Kampf gegen den Terrorismus an vorderster Front“, sagt eine Sprecherin des Außenministeriums. Pakistan habe im diesem Kampf wichtige Beiträge geliefert. China werde Pakistan weiter dabei unterstützen, seine eigene Anti-Terror-Strategie zu entwickeln und umzusetzen.

11.06 Uhr: Irak begüßt Tod Bin Ladens

Der irakische Präsident Dschalal Talabani begrüßt die Tötung des Al-Qaida-Führers. „Die Welt ist das größte Symbol des Bösen losgeworden, einen Mann, der den Hass gegen die Mitmenschen verkörpert hat“, schreibt Talabani in einem Brief an US-Präsident Obama. Bin Ladens Tötung habe „Glücksgefühle ausgelöst, nicht wegen der Rache, sondern weil sie Gerechtigkeit bewirkte“, hieß es in dem Schreiben, aus dem die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak am Dienstag zitiert.

11.04 Uhr: Fotos aus dem "Situation Room" im Weißen Haus

Die US-Regierung hat über den Online-Fotodienst Flickr Fotos aus dem " Situation Room " des Weißen Hauses veröffentlicht, die während des Einsatzes gegen Osama Bin Laden entstanden sind. Zu sehen sind Präsident Barrack Obama, Vizepräsident Joe Biden, Außenministerin Hillary Clinton und Mitglieder des nationalen Sicherheitsrates.

10.54 Uhr: Großbritannien rechnet nicht mit schnellerem Truppenabzug

Die Tötung von Osama bin Laden wird nach Einschätzung des britischen Premierministers David Cameron nicht zu einem schnelleren Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan führen. Cameron sagte am Dienstag dem Radiosender BBC, bin Ladens Tod sei „eindeutig eine hilfreiche Entwicklung“, werde aber nicht notwendigerweise die Zeitpläne verändern. Die Alliierten sollten die Entwicklung nutzen, um Taliban-Kämpfer davon zu überzeugen, der Gewalt abzuschwören und einen Dialog zu beginnen, sagte Cameron weiter. Die NATO und die USA wollen ihren Kampfeinsatz in Afghanistan bis Ende 2014 beenden. Die Vereinigten Staaten wollen einige ihrer fast 100.000 Soldaten in Afghanistan ab Juli abziehen.

10.41 Uhr: Pakistan bestreitet Beteiligung an Bin-Laden-Tötung

Pakistans Präsident Asif Ali Zardari hat eine direkte Beteiligung seines Landes an der Tötung Osama bin Ladens bestritten, allerdings spricht Pakistans Botschafter in den USa von einem "Unterstützersystem - und sicherte eine Untersuchung zu. Die Kommandoaktion gegen den Al-Kaida-Führer in der Stadt Abbottabad sei „keine gemeinsame Operation“ amerikanischer und pakistanischer Sicherheitskräfte gewesen, erklärte Zardari in einem Beitrag für die „Washington Post“ . Allerdings habe eine „ein Jahrzehnt andauernde Kooperation und Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Pakistan“ zur Tötung des Terroristen-Chefs geführt. Zardari räumte Zardari ein, Bin Laden sei an einem Ort gefunden worden, wo man ihn nicht vermutet hätte.

Nach der Tötung von El-Kaida-Chef Osama bin Laden hat der pakistanische Botschafter in den USA, Husain Haqqani, eine "vollständige Untersuchung" der Frage zugesichert, warum dem pakistanischen Geheimdienst der Aufenthalt bin Ladens in seinem Land entgangen ist. Offensichtlich habe der Terroristenführer in der Regierung oder der Gesellschaft ein Unterstützungssystem gehabt, sagte Haqqani dem TV-Sender CNN.

10.40 Uhr: Bin Ladens Computer wird durchsucht

Die US-Geheimdienste untersuchen an einem geheimen Ort in Afghanistan die Festplatten von Osama Bin Laden. Sie hoffen auf neue Erkenntnisse über geplante Aktionen des Terrornetzwerkes. Bei der Aktion in Pakistan seien im Haus Bin Ladens ein Computer sowie mehrere Festplatten sichergestellt worden, berichtet die Nachrichten-Website Politico . Zitiert wird ein Beamter mit den Worten: "Sie haben alles ausgeräumt. Können Sie sich vorstellen, was auch Osama Bin Ladens Festplatte ist?" Das Material, heißt es weiter, werde von "Hunderten Menschen" an einem geheimen Ort in Afghanistan untersucht. Der Beamte weiter: "Es wird großartig, selbst wenn nur zehn Prozent davon verwendbar wären."

09.57 Uhr: Die Titelseiten der US-Zeitungen vom 2. Mai

Auf der US-Website Newseum.com lassen sich die Titelseiten zahlreicher US-Zeitungen betrachten. Thema überall: Die Tötung Osama Bin Ladens.

09.23 Uhr: Religionsgelehrte kritisieren Seebestattung Bin Ladens

Indonesische Religionsgelehrte haben die Seebestattung des von US-Soldaten getöteten El-Kaida-Chefs Osama bin Laden als unislamisch kritisiert. „Bei einem Muslim, egal welchen Berufs, sogar bei einem Kriminellen, müssen die Riten respektiert werden“, sagte am Dienstag der Vorsitzende des indonesischen Ulema-Rates, des höchsten islamischen Gremiums in dem Land. „Es muss ein Gebet geben, und die Leiche muss in ein weißes Tuch gehüllt werden, bevor sie in der Erde bestattet wird, nicht im Meer“, sagte der Religionsgelehrte Amidhan. Die US-Regierung hatte mitgeteilt, Bin Ladens Leiche sei nach muslimischer Tradition beigesetzt worden. Der Tote sei allerdings im Arabischen Meer versenkt und nicht begraben worden, um die Entstehung eines Wallfahrtsorts an seinem Grab zu verhindern. Indonesien ist das Land mit der weltweit höchsten muslimischen Einwohnerzahl. 80 Prozent der 240 Millionen Indonesier hängen dem Islam an. Das südostasiatische Archipel war mehrmals Ziel islamistisch motivierter Anschläge. Am verheerendsten war eine Bombenserie auf der Urlaubsinsel Bali 2002, bei der mehr als 200 Menschen ums Leben kamen. Für Mittwoch kündigte eine gewaltbereite islamistische Organisation ein „Massengebet für Bin Laden“ in der Hauptstadt Jakarta an, um dem „Märtyrer“ zu huldigen.

09.19 Uhr: Politische Gegner applaudieren Barrack Obama

Bei einem abendlichen Dinner, zu dem US-Präsident Barrack Obama Parteifreunde und Mitglieder der Republikaner eingeladen hatte, gab es Standing Ovations für Barrack Obama - auch vom politischen Gegner. Man habe den Termin schon vor einigen Wochen geplant, sagte der US-Präsident - vor dem Hintergrund der Tötung Osama bin Ladens aber seien die beiden politischen Lager in ihrem Empfinden einig. Bis er den Satz beenden konnte, gab es lang anhaltenden Applaus der Anwesenden. Das Weiße Haus hat die Szene bei Youtube veröfentlicht .

09.18 Uhr: Afghanischer Ex-Minister bezichtigt Pakistan

Afghanistans ehemaliger Handelsminister Mohammad Amin Farhang wirft Pakistan vor, vom Aufenthalt Bin Ladens im eigenen Land gewusst zu haben. „Die pakistanische Regierung wusste immer, dass er da ist, aber wollte das vertuschen.“ Sein hochgesichertes Versteck im ruhigen Abbottabad nahe der Hauptstadt Islamabad beweise, dass Pakistan Topterroristen Unterschlupf gewähre.

08.51 Uhr: "Bestimmte US-Einrichtungen brauchen mehr Schutz"

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hält angesichts drohender Vergeltungsaktionen einen verstärkten Schutz für bestimmte US-Einrichtungen in Deutschland für nötig. Die Experten in Washington seien sich einig, dass es kurzfristig ein erhöhtes Risiko von Vergeltungsaktionen gegen US-Einrichtungen gebe, auch im Ausland.

08.44 Uhr: Atomwaffen-Plan der al-Qaida

Die "New York Times" berichtet von einem als geheim eingestuften Dokument aus Guantánamo. Demnach habe al-Qaida den Plan, im Falle einer Verhaftung oder Tötung von Osama Bin Laden, eine Atomwaffe zu zünden. Amerikanische Spezialisten gingen jedoch nicht davon aus, dass al-Qaida bereits über Atomwaffen verfüge. Dennoch sei die Sorge groß, dass der Tod Bin Ladens eine neue Operation ins Rollen bringen könne.

08.23 Uhr: Grünen-Politiker mit völkerrechtlichen Bedenken

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Tom Koenigs äußert angesichts der Tötung Bin Ladens völkerrechtliche Bedenken: „Ein Akt der Gerechtigkeit war das zweifellos weniger als ein Akt des Krieges.“ In diesem Rahmen müsse man das auch völkerrechtlich beurteilen. „Diese gezielten Tötungen hinterlassen immer ein Gefühl des Unbehagens, weil sie eben auf völkerrechtlich dünnem Boden sind.“

08.17 Uhr: USA schließen Botschaft in Pakistan

Nach der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden in Pakistan haben die USA ihre Botschaft und drei Konsulate in dem Land geschlossen. Die Botschaft in der Hauptstadt Islamabad sowie die Konsulate in Peshawar, Lahore und Karachi seien bis auf weiteres für den generellen Geschäftsbetrieb geschlossen worden, blieben aber für „andere Angelegenheiten“ und für US-Bürger betreffende Notfälle geöffnet, teilt die US-Botschaft mit. Die größte Talibangruppe in Pakistan hatte erklärt, Bin Ladens Tod rächen und „die Regierungen der USA und Pakistans und ihre Sicherheitskräfte“ angreifen zu wollen.

Lesen Sie auch: Das Minutenprotokoll – Tag 1 nach der Tötung Osama Bin Ladens